FAQ


 
Oft gestellte Fragen - hier die Antworten
FAQ steht für "frequently asked questions"

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Profilab-Expert

Kann ich mein erstelltes Profilab-Anwendungsprogramm als xxx.EXE einfach weitergeben?

Ja, das dürfen Sie. Mit dem eingebauten Compiler können Sie einen kompletten Schaltungsentwurf in eine ausführbare Datei umwandeln. Laut Hersteller, können Sie somit die Simulation als EXE compilieren und das Projekt auch mit - oder ohne - Ihren Source-Script an Kunden oder Freunden lizenzfrei weitergeben. Auf dessen Desktop-Ausgabe erscheint dann die "Frontplatte" mit allen Anzeige- und Bedienelementen, wie in Ihrer Simulation. Das Profilab-Programm, mit dem Sie die Anwendung erstellen, darf natürlich nicht weitergegeben werden. Falls Sie Ihren Profilab Script-Source schützen möchten, brauchen Sie ihn einfach nicht kopieren. Die Anwendung startet auch ohne den Script-Source. Ihre Schaltungsentwicklung wird so vor fremden Eingriffen und Manipulationen wirksam geschützt und bietet zudem einen funktionssicheren Ablauf Ihrer Messaufgabe.

Wie kann ich ein ProfiLab-EXE an die Hardwareadressen nachträglich anpassen?

Jedes PnP-System ordnet die Ressourcen anders an. ProfiLab-Expert erzeugt bei der Übersetzung (EXE-Compiler) einen Hardware.INI File. In dieser Datei werden die Hardwarekomponenten mit I/O-Adressen bzw. COM-Ports fest angelegt. Nachdem Sie die tatsächlichen Hardwareparameter dem Windows-Gerätemanager entnommen haben, können Sie diese Datei mit einem einfachen Text-Editor öffnen und die entsprechenden Parameter für Ihr System nachträglich abändern. Danach läuft die Hardware unter den Vorgaben, die Sie im Hardware.INI eingetragen haben.

Kann man mehrere Karten und Module gleichzeitig über Profilab laufen lassen?

Ja, das geht. Aber nur aus einer Anwendung heraus, da der Treiber nur von einem Programm benutzt werden darf. Beachten Sie aber, dass Ihre Anwendung immer langsamer abläuft, je mehr Hardware verwaltet werden muss.

Wo finde ich mein neues Multimeter unter ProfiLab in der Auswahlliste ?

Alle neuen Multimeter werden vom Hersteller immer so schnell wie möglich in das Programm integriert. Oft befinden sich aber noch Versionen in den Vetrieben, die die neuen Multimeter noch nicht kennen. Die aktuellsten Versionen finden Sie jeweils auf der Update-Seite vom Hersteller.

Belasten Programme wie Profilab oder RealView die CPU?

Je nach Anwendung (oder knapper Leistungsreserven) kann die Auslastung bis zu 100% betragen.

Ich habe keinen Zugriff, obwohl der KLibDrv-Treiber installiert ist. Ist die Karte defekt?

Profilab beinhaltet einen eigenen Hardware-Access I/O-Treiber. Somit dient die KLibDrv-Treiberinstallation quasi nur als Alibi, um eine PCI-Karte ordnungsgemäß im Windows-Gerätemanager einzutragen. Welchen Treiber man später wirklich nutzt, ist Windows praktisch egal. Es muss jedoch grundsätzlich eine Treiberinstallation stattfinden, da der PnP- (plug-and-pray) Mechanissmus von Windows bedient werden will. Wird kein Treiber installiert, quittiert der Gerätemanager sonst eine Fehlermeldung mit einem gelben Fragezeichen. In Profliab-Expert wird anschließend die Hardware mit dem zugehörigen Icon manuell eingetragen. Dazu kann man nun den Windows-Gerätemanager (nach erfolgter KLibDrv-Treiberinstallation) öffnen und unter Ressourcen die zugehörige Basis-Adresse der jeweiligen Karte entnehmen (z.B. E800). Anzeige und Eintragung ist immer Hexadezimal. Durch öffnen des Hardware-Icon mit Maus-Klick auf "Eigenschaften" müssen Sie nun die I/O-Adresse eingeben. Falls mehrere PCI-Messkarten installiert sind, muss auch hier zu jeder Karte die Adresse entsprechend einzeln manuell eingetragen werden. Profilab-Expert speichert diese Hardware-Eingaben mit dem Projekt zusammen ab und legt hierzu eine separate Datei als Hardware.INI an. Mit einem Text-Editor kann man diese Datei öffnen und ggf. auf richtige Eintragungen überprüfen. Die .INI-Datei muss später immer mit in das Anwenderverzeichnis kopiert werden, von wo aus die .EXE Programmdatei gestartet wird. Falls Sie die Anwendung auf einem anderen Rechner installieren wollen, muss die .INI-Datei gemäß der dort vorherrschenden Ressourcenvergabe ggf. neu angepasst werden, da jeder Rechner (dank plug-and-pray) seine eigene I/O-Verteilung (siehe PCI-BIOS -> ESCD) von Hardware-Adressen selbst vornimmt. Bei Entfernen oder Hinzufügen von Hardware können sich diese Adressen alle wieder neu ordnen, da die PCI-Entwickler mittels PnP dies als "dynamische Adressvergabe" im BIOS fest verankert haben. 

Ich habe große Probleme mit einer PCI-Karte. Wenn ich die Profilab-Expert-Anwendung starte, kommt es zu einem Blue-Screen. Ist die Hardware vielleicht defekt?

Zunächst führt eine defekte PCI-Karte i.d.R. nicht zum Systemabsturz erst bei Programmstart, sondern zu frühzeitigen Rechnerausfällen, die bereits beim Booten des Computers eintreten. Sollte eine PCI-Karte wirklich defekt sein, so ist der Zugriff von Anwendungsprogrammen für das Betriebssystem unerheblich - der I/O-Befehl läuft ins Leere. Wird eine PCI-Karte verwendet, die das Betriebssystem (sowie PCI-BIOS) richtig erkannt hat (I/O-Adressen sind im Gerätemanager im Ordner "Ressourcen" als gültig vergeben), ist die Hardware ab der angegebenen Base-Adress auch einsatzbereit. Die Gültigkeit der Adressvergabe erkennt man am genutzen Adressraum, der FF Bytes beansprucht (Beispiel: 4000-40FF).

Für den Systemabsturz bzw. Blue-Screen ist möglicherweise aber eine andere Ursache zuständig. Wie Sie wissen, scannt Profilab-Expert keine Einträge von Hardware automatisch ab (keine Selbsterkennung von Komponenten). Das Programm muss jede Hardware individuell durch den Programmierer manuell zugewiesen bekommen. Oft ist anfänglich bei der Vergabe der I/O-Basis-Adresse in einem Profilab-Expert-Design (Eigenschaften der Hardware, Vergabe von Adressen) kein Eintrag erfolgt. Somit versucht das Anwendungsprogramm nunmehr den Zugriff auf die Adresse 0000-00FF Hex, welche systeminterne Bauteile auf dem Mainboard steuern (bsp. Interruptkontroller, Tastaturkommunikation, Zeitgeber u.s.w.). Bei diesen illegalen Zugriffen ist es durchaus möglich, dass das Betriebsystem aufgrund von falschen Adressierungsdaten mit einem Blue-Screen zusammenbricht.

Ich finde meine Karte/Modul nicht in Profilab und habe auch noch andere Probleme mit den Funktionen oder der Handhabung dieser Software. Können Sie mir weiterhelfen oder einen Tipp geben?

Bitte überprüfen Sie als erstes, ob Sie auch wirklich das aktuellste Profilab-UpDate vom Hersteller installiert haben. Kleine Fehlerteufelchen wurden bereits erkannt und behoben. Falls Sie dann noch Fragen zur Software haben, schauen Sie bitte im Help-File nach (Kompilierte HTML-Datei im Anwendungsverzeichnis), ob diese darin nicht bereits beantwortet wurden. Wenn nicht, senden Sie Ihre Fragen bitte direkt an den Hersteller Fa. ABACOM. Vielen Dank. E-Mail: abacom.del@t-online.de

Ich habe ein neues USB-Modul mit der Diskette bzw. dem FTDI-Treiber auf COM11 erfolgreich installieren können. Ihr VB-Beispiel funktioniert, wenn der comini.txt-File auf COM11 mit einem Editor angepasst wird, jedoch das Profilab-Expert-Beispiel spricht die Hardware nicht an, selbst wenn die Harware.INI Datei auf COM11 nachträglich angepasst wurde. Was ist falsch?

Falls Sie Komponenten mit seriellen Schnittstellen verwenden (darunter fallen auch virtuelle COM-Ports von USB-Geräten), ist die COM-Nummer auf max. COM9 begrenzt, da Teilweise die Beispiele noch mit Profilab 2.0 geschrieben wurden. Nur Projekte, die ab Profilab-Expert 3.0 generiert (compiliert) wurden, können höhere COM-Ports ansteuern.

Ich habe jetzt eine PCI-Karte erfolgreich mit dem KlibDrv-Treiber installiert. Diese ist auch ohne Ausrufezeichen im Gerätemanager eingetragen. Leider funktioniert aber das Profilab-Beispiel nicht, dass auf Ihrer CD mitgeliefert wurde. Was ist falsch?

Bei Beispielen mit dynamischer Adresszuordnung wie PnP-Geräte (dazu zählen auch alle PCI-Karten), müssen die I/O-Adressen im jeweiligen Hardware.INI nachträglich manuell angepasst werden, da keine Selbsterkennung von Komponenten in der Anwendung stattfindet. Die aktuelle Adresslage Ihrer Hardware können Sie dem Windows-Gerätemanager entnehmen. Klicken Sie dazu im Gerätemanager auf Multifunktionskarten das entsprechende Device an und schauen Sie bitte anschließend im Ordner "Ressourcen" nach, welcher E/A-Bereich dem Device vom System her zugeordnet worden ist. Diese Adressen (immer nur die ersten zwei Ziffern) müssen Sie dann im Hardware.INI noch selber abändern und speichern, damit die Anwendung unter dieser Vorgabe auf die neue Adresslage Ihrer Hardware zugreifen kann.

Wie schnell ist Profilab-Expert ?

Das hängt im Wesendlichen davon ab, was Ihre Anwendung machen soll: Bei ISA- und PCI-Karten können einfache read/write-Operationen im 100Hz..50kHz Bereich liegen, bei COM-Port-Anwendungen (bsp. USB-Mini-Module und VModule) können Messzyklen von 50ms...3,5 Sekunden auftreten. Je komplexer die Anwendung ist, umso langsamer wird ihre Ausführbarkeit. Ein Geschwindigkeitsindikator zeigt an, wie schnell ein Gesamtprozess durchlaufen wird. Die Angabe ist in kHz und befindet sich oben rechts im Profilab-Editor. Nähere Informationen finden hierzu im Handbuch zu Profilab-Expert.

Wie schnell ist ein VModul unter Profilab-Expert ?

Unsere Module sind generell nicht auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Die Programmierung von VModulen oder USB-mini-Modulen wird auch unter Profilab-Expert mittels virtueller COM-Port Schnittstelle vollzogen. Im Hintergrund laufen die API-Prozesse über die serielle Handshake-Steuerung mittels USB-Treiber ab. So braucht auch hier jedes Bit ca. 10ms für die Übertragung (worst-case). Je nach USB-Mini-Modul oder VModul, können Mess.- bzw. Steuerzyklen von 50ms (bsp. USB-I/O-mini-) oder bis zu 3,5 Sekunden (bsp. VModul-A/D 16 Kanal) auftreten, wobei die Zeit von 3,5 Sekunden für alle 16 Kanäle gilt.

Kann man mehrere Profilab-Anwendungen gleichzeitig über den Treiber laufen lassen und somit aus unterschiedlichen Programmen auf die Hardware zugreifen?

Nein. Das scheitert daran, dass jeder Treiber nur einmal unter Windows gestartet werden darf. Windows quittiert den Versuch sonst mit einem Error. Andererseits macht es auch keinen Sinn, da damit die Hardware von einer anderen Anwendung den Bezug zur ersten Anwendung verlieren würde und somit keine Sicherheit mehr gewährleistet wäre. Laufende Programme, die man in die Windows-Taskleiste schiebt, sind ebenfalls noch aktiv. Es kann dazu keine weitere Anwendung zusätzlich aufgerufen werden, solange die noch laufende Anwendung nicht richtig beendet ist.

 


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