Erfahrungen
mit PCI-Mainboards im Stress-Test
Achtung:
Bitte
beachten Sie, dass Änderungen der BIOS-Einstellungen und die in diesem
Artikel vorgestellten Ratschläge tief in die Funktionsweise Ihres
Rechners eingreifen können. Für die Anwendung der fortgeschrittenen
Tools (Bsp. HWT) bzw. Testprogramme (Bsp. Profilab) sollten Sie über
gute Hardware- und PC-Vorkenntnisse verfügen. Bitte wenden Sie sich
im Zweifel an Ihren Fachhändler oder an den Motherboard-Hersteller,
wenn Sie Einstellungen verändern oder Ihren PC übertakten wollen.
Wir übernehmen keinerlei Haftung für irgendwelche Folgeschäden.
Grundsätzlich sollten Sie sich alle Einstellungen zuerst notieren,
um später den ursprünglichen Zustand wieder herstellen zu können. |
Falls
Sie schnelle Hilfe benötigen, finden Sie jetzt auf unserer FAQ-Seite
weitere Informationen zu: Installation, BIOS,
ESCD, Treiber...
Warum
diese Seite ?
Stichprobenartig
untersuchen wir verschiedene Mainboards und Rechner, die zum Teil bei Kunden
zu unerklärbaren Fehlern führten, um die Kompatibilität
unserer PCI-Karten bzw. des PCI-Dekoders und des KlibDrv-Treibers sicherzustellen.
Im Gegensatz zu anderen Chip-Herstellern testen wir unseren PCI-Dekoder
real am "lebenden" Objekt unter worst-case-Bedingungen und reagieren damit
auf Fehlerberichte (ob berechtigt oder nicht), die uns in dieser Zeit zugetragen
wurden. Wir investieren nachträglich sehr viel Zeit und Geld in Stress-
und Kompatibilitätstests um somit einen hohen Grad an Produktsicherheit
zu erzielen. Wie Sie aus den nachfolgenden Testberichten selbst entnehmen
können, verlassen wir uns dabei nicht auf die plumpe Aussage: "Wenn
es auf einem IBM®-PC gut funktioniert hat, wird es wohl auf allen PCs
funktionieren". Die Ergebnisse werden hier unverändert ins Netz gestellt,
im Anschluss werden mögliche Fehlerursachen analysiert und ggf. Lösungsansätze
genannt, die Sie entsprechend verwerten können. Insbesonders werden
hier ältere PCI-Modelle getestet. Die hier vorgestellten Testergebnisse
und Erfahrungsberichte beziehen sich ausschliesslich auf unsere PCI-Karten
bzw. den PCI-Dekoder und stellen keine Wertung auf die Verwendbarkeit anderer
Komponenten, Rechner, Programme oder Beriebssysteme dar. |
Die
BIOS-default-Einstellungen in modernen Rechner sind vom Hersteller
in der Regel auf maximale Stabilität und höchstmögliche
Kompatibilität voreingestellt. Da aber Inkompatibilitäten zwischen
Motherboards, Betriebssystemen und PCI-Hardware mittlerweile leider schon
zur Tagesordnung gehören und wir aus diesen Gründen auch keine
100%ige Funktionsgarantie für alle nur denkbaren Systemkonfigurationen
abgeben werden, bieten wir Ihnen hiermit die Gelegenheit, die Ursache für
das Problem gemeinsam zu untersuchen, um eine Lösung zu erreichen
oder aber das Problem zu fixieren. Das setzt selbstverständlich voraus,
dass Sie diese Komponenten auch bei uns erworben haben! Am Ende dieser
Seite finden Sie dazu einige Fragen, die unsere Analyse erleichtern wird.
Falls Sie sich nicht auf ein Lottospiel mit fehlerhaften Produkten einlassen
wollen, nennen wir Ihnen auch gerne Mainboards womit wir gute Erfahrungen
sammeln konnten. Falls Sie den gesamten, nachfolgenden Artikel lesen, werden
Sie sich aber auch selbst ein Urteil machen können. |
Weitere Links:
Unsere Inkompatibilitätsliste
in Kurzform als PDF-Datei.
Bei alltäglichen PC-Fragen
wenden Sie sich bitte an: http://www.pctip.ch
Bei BIOS-Fragen wenden Sie
bitte an das BIOS-Forum unter:
http://www.driverforum.com/bios
ASUS
P5KPL-SE
MSI-7395
- beide Rechner sehr schnell
(teilweise zu schnell auf dem PCI-Bus)
- viele Erweiterungs-Steckplätze
(PCI-Slots)
- Umfangreiche ext. Schnittstellen
- stabile Plattform für
Industrie-PCs
- gutes BIOS (sehr viele
einstellbare Optionen)
- moderne Schaltungstechnik
Mit beiden Mainboards gab
es anfangs leider kleine Start-Probleme, da das PCI-Timing auf dem Motherboard
offensichtlich nicht ganz mit der PCI-Spezifikation der PCI-SIG übereinstimmt.
Damit unsere PCI-Karten (gem. PCI-Sec. 2.1/2.3) auf dem ASUS- und MSI-Rechner
funktionieren, muss der PCI-Dekoder Rev. 5 (beta) verwendet werden
(bitte bei einer Karten-Bestellung mit angeben) und im Rechner-BIOS bei
PCI-Latency-Timer der Wert 128 eingestellt werden. Anwender, die Profilab-Expert
verwenden, sollten ihre Programme nur im sicheren "Slow"-Modus betreiben,
da die programminternen Zeitfenster (delays) bei diesen schnellen Rechnern
leicht unterschritten werden können. Bei hardware-naher Programmierung
können unter diesen Umständen Probleme bei den I/O-Zugriffen
entstehen. Durch die Verwendung der Option "Slow" werden die Befehle leicht
verzögert und Fehler bei I/O-Zugriffen vermieden.
Testaufbau bei beiden Rechnern:
Die
Installation der Karten und Treiber verlief reibungslos.
Ein 24-Stunden-Test
mit unseren PCI-Karten verlief anschließend unter Windows-XP ebenso
problemlos. Als Testprogramm wurden verschiedene
Scripte unter Profilab-Expert 4.0 verwendet (bsp. YT-Schreiber),
um 16 analoge Messkanäle kontinuierlich abzutasten. Parallel dazu
wurden alle analogen Messergebnisse dauerhaft mit hochpräzisen Messgeräten
verglichen. Die Stress-Tests wurden bei 0...80 Grad Celsius bei maximaler
Bus-Last (3 PCI-Karten im System) durchgeführt. |
|
®
Scenic-L
Serie
Model:
Scenic-L i815 EP, PM - PIII CPU 1000 MHz
Mainboard:
D1219-D21 (MT8-D1219)
BIOS:
Phoenix-BIOS Version 4.06
Robuster
Rechner mit vielen Schnittstellen
Nicht mehr ganz so neu, aber
umfangreich ausgestattet, bietet dieser PC eine ideale und günstige
Basis für vielfältige Steckkarten mit 32 bit PCI-Bus. Um den
PC mit unseren Erweiterungskarten in Betrieb nehmen zu können, musste
im PCI-BIOS jedoch eine grundlegende Einstellung mit der F2-Taste beim
Rechnerstart vorgenommen werden: Im Untermenue "Advanced" bzw. "Advanced
System Configuration" musste dazu das "PCI Bus Parity Checking" auf DISABLED
umgestellt werden, da ansonsten ein schwerer Hardwarefehler (gefolgt von
einem Systemabsturz bzw. Systemhalt) beim Zugriff auf das pci-device
ausgegeben wird. Die Umstellung des Parity-Flags ist vor der Montage bzw.
Inbetriebnahme der Karte durchzuführen, da sonst die Treiberinstallation
z.T. fehlschlägt. Andere Einstellungen mussten nicht vorgenommen werden.
Im Gegensatz zu üblichen Mainboards teilt das D1219 Mainboard seine
Bus-Nummern anders auf. Bei 'normalen' Mainboards wird die Bus-Nummer 0
dem PCI-Bus zugeteilt. Beim D1219 (und einigen anderen Marken-PCs) wird
die Bus-Nummer 2 oder 3 zugeteilt, da sie den PCI-Bus über eine zusätzliche
PCI-zu-PCI-bridge herstellt und diese in der Bus-Nummernfolge enummeriert
wird. Dieser Umstand muss bei der Programmierung bzw. Abfrage von I/O-Ressourcen
berücksichtigt werden und ggf. in älteren Beispielprogrammen
(pci-scan, pciio.exe...) im Quellcode nachträglich
abgeändert werden. Der KlibDrv-Treiber unterstützt nur Busse
von 0 bis 15.
Testaufbau: Ein Test mit
unseren PCI-Karten verlief unter Windows-XP völlig problemlos. Auch
die mechanische Befestigung am Slot-Käfig verlief reibungslos. Als
Testprogramm wurden verschiedene Scripte unter Profilab-Expert 4.0 verwendet,
um beispielsweise div. E/As und analoge Messkanäle kontinuierlich
abzutasten. Parallel dazu wurden analoge Messergebnisse (4-Kanal D/A-Wandler)
dauerhaft mit hochpräzisen Messgeräten verglichen. |
|
®
SCALEO
P Serie
Scaleo
PI 2510-7024 BU (PCIe) - CPU C2D E6320, 1.86 GHz
Moderner
Rechner mit wenigen Schnittstellen
Optisch sehr hochwertig,
jedoch leider mit nur zwei 32 bit PCI-Steckplätzen, fehlender LPT-Schnittstelle,
sowie nur einer seriellen RS232 und ohne Floppy bestückt, kommt dieser
moderne PC von Fujitsu-Siemens daher. Nachdem das mitgelieferte Windows
Vista gegen Windows 98 und Windows XP ersetzt wurde, konnte der PC mit
unseren PCI-Karten erfolgreich in Betrieb genommen werden. Dazu mussten
keine Einstellungsänderungen am PCI-BIOS vorgenommen werden.
Testaufbau: Ein Test mit
unseren Karten verlief unter beiden Windows Betriebssystemen völlig
problemlos. Lediglich die mechanische Befestigung am Slot-Käfig war
aufgrund der (nachträglich?) eingesetzten EMV-Schirmblenden gewöhnungsbedürftig
und erforderte mechanisches Fingerspitzengefühl bei der Montage.
Testprogramm: Als Testprogramm
wurden verschiedene Scripte unter Profilab-Expert 4.0 verwendet, um beispielsweise
div. E/As und analoge Messkanäle kontinuierlich abzutasten. Parallel
dazu wurden diese Messergebnisse dauerhaft mit hochpräzisen Messgeräten
verglichen. Die Installation der Karten und Treiber
verlief reibungslos. |
|
PSM12
/ PSM17
Robuster
486`Rechner mit sehr hoher EMV-Immunität
Dieses
System ist eines meiner Lieblingssysteme. Laut Rohde & Schwarz
darf der Steuerrechner nicht das schwache Glied in der Gesamtkette sein
und muss besonders für Aufgaben in der professionellen E/A- und Meßtechnik
in aller Regel noch andere Anforderungen erfüllen (bsp. hohe Störfestigkeit
auch bei starken elektromagnetischen Feldern sowie geringe Eigenstrahlung),
damit Messungen nicht durch selbsterzeugte Felder beeinflußt werden.
Ausgerüstet mit unseren eigenen PCI- und ISA-Karten, ergibt sich eine
Vielzahl an Kombinationen zur Steuerung spezieller Automatisierungsaufgaben,
sowie störfesten Aufbauten von Test- und Prüfständen zur
hochwertigen Messdatenerfassung. Die Kombination aus störsicheren
Industrie-Messkarten (EMV-geprüft mit 10V/m), eingebunden in EMI-festen
Rechnersystemen der Marke Rohde & Schwarz, bietet eine qualitativ hochwertige
Basis für ebenso hochwertige Test-, Prüf-, Automatisierung- und
Industrieanlagen der rechnergestützten E/A- und Messtechnik, sowie
einen störungsfreien Dauerbetrieb in einer elektromagnisch vorbelasteten
Umgebung.
Testaufbau: Ein Test mit
unseren Baugruppen verlief auf Anhieb völlig problemlos. Lediglich
die mechanische Befestigung am Slot-Käfig war an einem Steckplatz
in der Mitte etwas gewöhnungsbedürftig. Getestet wurden u.a.
verschiedene ISA-Karten unter MS-DOS 6.2 und mehrere PCI-Karten unter Windows.
Als Testprogramm wurden verschiedene Scripte unter Profilab-Expert 3.0
verwendet, um beispielsweise verschiedene E/As und Messkanäle kontinuierlich
abzutasten. Parallel dazu wurden diese Messergebnisse mit hochpräzisen
Messgeräten und DKD-geprüften Kalibrierquellen verglichen. |
Prüf-Rechner
mit unseren PC-Karten
Link
zu: Rohde & Schwarz
|
Scenic®
eL Serie
Dieser Rechner ist mit einer
500 MHz Intel®-Celeron® CPU ausgerüstet und verfügt neben
vier PCI-Slots noch über einen AGP- und zwei ISA 16-bit Steckplätze.
Das D-1141-A1GS2 Mainboard enthält neben dem Intel® PCI-Set Chipsatz
noch einen AGP-Controller und wurde zu Testzwecken mit 128 MB SDRAM bestückt.
Als Betriebssystem wurde Windows® 2000 Professional installiert, da
angeblich die Treiberinstallation unserer PCI-Karten bei diesem Modell
fehlschlagen soll und somit kein Zugriff auf die Hardware möglich
sei.
Nach Aufbau, Betriebssysteminstallation
und Einstecken unserer Proto-3/PCI Karte
wurde der Win2000-Treiber von der CD problemlos (manuell)
mit dem Assistenten installiert, so dass anschließend mit der Hardware-Tester-Software
HWT2.EXE die Port-I/O Transferrate (16-bit mode) mit 0,121 MB/s festgestellt
werden konnte. Zu Testzwecken wurden alle vier PCI-Steckplätze
mit je einer Proto3-PCI Karte bestückt (maximale Bus-Last) und eine
kleine ProfiLab-Expert Anwendung installiert, um den Rechner über
einen längeren Zeitraum einem permanenten Zugriff-Stress zu unterziehen.
Dabei wurde einer der vier PCI-Dekoder mit Kältespray
und anschließend mit einer Heizvorrichtung attackiert. Der Test (blinkende
LED), konnte über einen weiten Temperaturbereich
von -29...+60 Grad Celsius (2 cm unterhalb der Karte gemessen) nachweisen,
dass der Aufbau auch unter erheblichen Stressbedinungen noch einwandfrei
funktioniert. Da umliegende Bauteile des Mainboards oberhalb von 60 Grad
eventuell Schaden nehmen können, wurde der Temperatur-Test an dieser
Stelle abgebrochen. Welcher Installationsfehler zu einem Versagen des Treibers
bei unserem Kunden geführt hat, konnte jedoch nicht genau festgestellt
werden. Möglicherweise waren hier Einstellungen des Betriebssystems
(Admin-Rechte), BIOS-Einstellungen oder noch andere Hardware-Komponenten
für den "Treiber-Fehler" mitverantwortlich. |
Auch mit Windows 2000
keine Probleme !
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COMPAQ®
Deskpro 2000
166 MHz CPU mit 128 MB
EDO-RAM
Gleichwohl, dass dieses Modell
schon recht alt ist, kann die Installation unserer PCI-Karten ohne weitere
Probleme stattfinden. Der hier getestete Rechner besitzt 2x PCI, 2x ISA,
sowie einen PCI/ISA shared bus Slot, die über eine Intel®-bridge
typ SB82371 direkt angesteuert werden. Der passive Slot-Bus verfügt
jedoch über keine weiteren PCI-bridges. Der auf dem Mainboard befindliche
bus-speed DIP-Schalter wurde in der 66-MHz Werkseinstellung belassen und
gilt anscheinend nur für die RAM- und nicht für die PCI-Bus Geschwindigkeit.
Zur Überprüfung
wurde Windows® NT4 mit Service-Pack 3 und drei unserer PROTO-3 PCI-Karten
installiert. Die Montage der Karten war etwas gewöhnungsbedürftig,
da sie in einen herausnehmbaren Kartenkäfig
um 180 Grad verdreht eingebaut werden. Somit ließen sich die LEDs
im eingebauten Zustand leider nur sehr schlecht beobachten.
Nach Installation des Betriebssystems
und der PCI-Karten konnten PCITree und HWT2 von unserer Treiber-CD erfolgreich
installiert werden. Zur Installation des KlibDrv-Treibers wurde lediglich
der Treiber-Ordner auf der CD geöffnet und die Einbindung über
Setup.INF eingeleitet. Damit war das System nach einem Reboot für
unsere Karten betriebsbereit.
Nach dem Starten von HWT2
konnten alle PROTO-3 PCI-Karten auf dem Bus lokalisiert werden. Die I/O-Adressen
verteilte das BIOS auf 1400, 1800 und 1C00 Hex. Somit konnte über
HWT2 jede LED einzeln ein- und ausgeschaltet werden. Der Geschwindigkeitstest
brachte gemäß der zu erwartenden CPU-Leistung leider nur mäßige
48,8 KHz im 16-bit Word-mode zustande. Andere Komplikationen konnten nicht
festgestellt werden. |
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Scenic®
600 Serie
Bei diesem Modell handelt
es sich um den Scenic 620 mit einem 400 MHz Intel® Celeron® Prozessor
aus dem Jahre 1998. Das PhoenixBIOS® Rev. 4.06 trägt das Herstellungsdatum
06/28/99 und entspricht der Version 1.05.1132. Das Plug-and-Play-fähige
BIOS ist PCI-kompatibel und bietet u.a. nützliche Funktionen zur Anpassung
von PCI und ISA Zusatz-Hardware an. So können neben Interrupt-Mapping,
PCI-Bus Parity-Checking, PnP OS-Flag YES/NO auch die ESCD-Tabelle mit RESET
Configuration Data eingestellt werden. Die BIOS-Einstellungen wurden, soweit
es technisch möglich war, ohne Beanstandungen überprüft.
Ausgestattet, wurde der Siemens-Rechner mit dem ATX-Mainboard D1132-AS11GS3
und einer Matrox® MGA-Graphikkarte. Es stehen insgesamt 5 Steckplätze
zur Verfügung: 3xPCI, 1xISA (shared), 1xAGP, sowie die üblichen
Schnittstellen für RS232/COM, 2xUSB, 1xLAN und 1xLPT für den
Drucker.
Auf dem Mainboard wurde der
Intel® PCI-ChipSet FW82442BX und FW82371EB verwendet. Der Chip-Satz
stellt u.a. die Kommunikation zwischen CPU und den Steckplätzen her
und ist massgeblich am Zusammenspiel der Komponenten untereinander beteiligt.
Erwähnenswert ist die Besonderheit, dass auf dem Mainboard der linke
Slot-Teil (ISA/PCI) um ca. 45 Grad schräg gestellt ist.
Zum Testen wurde Windows-98
sowie zwei PCI1616 und eine PROTO-3 Prototypenkarte installiert. Nach Einbau
der Hardware sucht der Hardware-Assistent nach den entsprechenden Device-Treibern.
Nach Angabe des richtigen Pfades auf unserer Treiber-CD wurden die Dateien
passend für Windows-98 installiert. Nach einem Reboot wurden die Komponenten
und ihre zugewiesenen Ressourcen korrekt im Windows-Gerätemanager
wiedergegeben. Anschliessend wurden mehrere Testprogramme installiert,
die auf verschiedener Art und Weise unsere Hardware auf Port-Ebene ansprechen.
PCITree.EXE lokalisierte dazu unsere PCI-Karten auf der Bus-Nummer 0. Mittels
Testsoftware: HWT1.EXE konnte auf die IO-Ports direkt zugegriffen werden,
da die Installation des KlibDrv-Treibers bereits über die Inbetriebnahme
der PCI-Karten vorgenommen wurde. Zusätzlich wurde ein Profilab-Expert
Programm installiert, dass den kontinuierlichen Zugriff auf die Leuchtdiode
der PROTO-3 Karte vornimmt. Wüden Probleme mit PCI-Hardwarezugriffen
bestehen, könnte man sie mit dieser Methode am schnellsten erkennen.
Die mit HWT1.EXE ermittelte Datentransferrate wurde im 16-bit-Mode mit
0,512 MB/s ausgegeben. |
Hersteller-Link:
Fujitsu-Siemens-Support
|
| IBM®
PC300PL
Model: 6862-840
Gleich vorweg: Mit dem Modell
300PL von IBM® gab es auch keine Probleme. Selbst bei diesem 'original
Urgestein' wurden unsere PCI-Karten richtig erkannt und zugewiesen, wenngleich
die Geräte während des Bootprozesses bei diesem BIOS grundsätzlich
nicht aufgelistet werden. Um dies zu verifizieren wurde unter DOS unser
PCI-Tool: PCIINFO.EXE verwendet, dass die Device-Einträge auf der
Bildschrimkonsole ausgibt. Das Mainboard wurde 1998 hergestellt und verfügt
über drei PCI- und zwei ISA-Steckplätze. Alle Erweiterungssteckplätze
sind über eine passive Riser-Karte
zugängig, die 90 Grad versetzt zum Mainboard über einen hochpoligen
Steckverbinder angeschlossen ist. Das in deutscher Sprache gehaltene BIOS
wurde laut eigenen Angaben am 12.07.98 hergestellt und trägt den FLASH-Rev.-Stand:
NVKT39AGR. Die PCI-Chips Intel® SB82558B und FW82371EB stellen die
PCI-Brücke zum System her und beinhalten weitere, periphere I/O-Funktionen.
Auf dem Board befinden sich zusätzlich eine build-in Graphikkarte
mit dem S3-Trio®-3D Chipsatz sowie Sound, USB und ein Netzwerk-Controller
für LAN. Alles in Allem, ist an alles gedacht, was man so für
den Alltag benötigt. |
Zum
IBM®-PC300PL Handbuch
|
Bestückt, wurde der
Rechner mit einer 350 MHz Pentium® II CPU und 64MB SDRAM. Für
den Stress-Test wurde zunächst das Windows®-NT4 Betriebssystem
mit Service-Pack3 aufgespielt, da diese Konstellation in der Vergangheit
die meißten Probleme verursachte. Zum Testen wurden zwei PCI1616
und eine PROTO-3 Prototypenkarte (wie im Bild
oben-rechts dargestellt) verwendet. Die Installation
der PCI-Karten und Treiber lief auf anhieb reibungslos. Als Testsoftware
wurde HWT1.EXE (setzt auf KlibDrv-Treiber auf) und ein kleines Profilab-Expert
Script für den Dauerstress eingesetzt. Nach voller Bestückung
aller PCI-Steckplätze, mit je einer PCI-Karte um den Bus maximal zu
belasten, wurde der PC anschließend einem 12-Stunden Stress-Test
unterzogen, indem die PCI-Karten abwechselnd über eine Profilab-Expert
Anwendung angesteuert wurden. Zusätzlich wurde die Innenraumtemperatur
künstlich auf etwa 42 Grad Celsius erhöht, um die Funktionsfähigkeit
der Komponenten unter Stressbedingungen festzustellen. Es konnten aber
keine Ausfälle bzw. Störungen registriert werden. Unser HWT-Programm
(Hardwaretester) kann nicht nur PCI-Karten erkennen
und deren I/O-Adressen ermitteln, es kann auch per 8- oder 16-bit I/O-Befehl
direkt auf Register zugreifen und eine worst-case Datentransferrate ermitteln.
Dazu werden 1 Million Read-Zyklen auf dem Bus erzeugt und parallel dazu
die dabei verstrichene Zeit gemessen. Die HWT-Rate ergab beim IBM®-PC300PL
lediglich 0,174 MB/s im 16-bit Mode.
Scenic®
PRO D7 350 |
|
PnP Eigenschaften zum
D1064 Mainboard: Aufbau
und Stabilität sind bei diesem Rechner bzw. Mainboard ausgezeichnet.
Im Phoenix®-BIOS
wird die ESCD-Datentabelle korrekt angelegt. Alle Plug-and-Play Eigenschaften
lassen sich ordnungsgemäß durchführen. Mit der F2 Taste
gelangt man beim Booten in das BIOS-Setup und kann das PnP-Flag sowie ein
Refresh-ESCD manuell einstellen. Der Rechner legt den PCI-Bus auf die Bus-Nummer
0, sodass auch neben PCITree.EXE mit HWT1.EXE ein PCI-Scan erfolgreich
durchgeführt werden konnte. Das Testgerät war mit einem Pentium®
II 350 MHz Prozessor, 128 MB SDRAM, einer MATROX® MGA Graphikkarte
und einem SCSI-Controller ausgrüstet. Somit standen noch 4 freie PCI-Steckplätze
zur Verfügung, die natürlich für den Stress-Test komplett
bestückt wurden.
Beim
Fujitsu-Siemens-Board D1064 der Scenic®-PRO D7 Serie ist einfach alles
so, wie es sein soll. Das Mainboard in diesem Rechner ist zwar nicht mehr
ganz so neu, dennoch verfügt es über ein echtes PCI-BIOS, dass
wirklich gut funktioniert und zudem PCI/PC99 konform ist. Die Hardware
bietet 5x PCI, 2x ISA, 1x AGP, 2x ser. COM, 1x par. LPT und zwei USB-Anschlüsse.
Für
den Stress-Test wurde zunächst das Windows-NT4 Betriebssystem aufgespielt,
da es in der Vergangheit die meißten Probleme verursachte. Das PnP-OS-Flag
wurde dazu auf 'NO' eingestellt, damit eine ESCD-Tabelle generiert wird.
Diese Tabelle konnten unsere Treiber und andere Beispielprogramme wie PCIIO.EXE
lesen und die PCI-Hardware entsprechend richtig zuordnen um darauf zuzugreifen.
Um den PCI-Bus maximal zu belasten, wurden alle restlichen vier PCI-Steckplätze
mit je einer PROTO-3 Karte bestückt. Die Installation der Karten und
Treiber verlief reibungslos. Als Testsoftware wurde HWT1.EXE (setzt auf
KlibDrv-Treiber auf) und ein kleines Profilab-Expert Script für den
Dauerstress eingesetzt.
Hersteller-Link:
Fujitsu-Siemens-Support |
|
| Scenic®
xL mit D1184-Board
Im Scenic xL werden je nach
Ausstattung das D1127, D1107 oder D1184 Fujitsu-Siemens
Mainboard
verwendet.
PnP Eigenschaften zum D1184
Mainboard: Stabilität ist gut, aber eben nicht alles. Im
Phoenix®-BIOS
des D1184-Board
Version 1.04.134 BIOS-Rev. 1.05-1184 wird offenbar die ESCD-Datentabelle
nicht vollständig oder fehlerhaft generiert, was aber dennoch keine
Auswirkung auf die Windows-Installation hat, denn im Gerätemanager
von Windows 9x/ME/2000/XP werden die PCI-Karten dank eigener PnP-Scanroutine
richtig erkannt und auch vollständig als Multifunktionskarten eingetragen.
Das Board wurde jetzt per FLASH auf die BIOS-Version R1.14.1184 gebracht
(Stand 03/18/2003), und siehe da, es kann nun auch unter Windows-NT4 mit
unseren PCI-Karten verwendet werden, wenngleich auch noch die PnP-OS Abfrage
zur Plug-and-Play funktionalität immer noch im BIOS fehlt. Während
der Rechner startet, werden bei dieser BIOS-Version leider keine PCI-Device
auf der Konsole dargestellt, so wie es bei anderen Boards üblich ist.
Stattdessen erscheint ein Zeitbalken, der zur Eingabe von F2 und F12-Tasten
auffordert, um in das Setup des Rechners zu gelangen.
Mit etwas Geschick bekommt
man aber trotzdem eine Installation hin, die selbst unter Windows-NT4 (ab
Service-Pack3) auch mit unseren PCI-Karten richtig funktioniert. Im Gegensatz
zu üblichen Mainboards teilt das D1184 Mainboard seine Bus-Nummern
anders auf. Bei 'normalen' Mainboards wird die Bus-Nummer 0 dem PCI-Bus
zugeteilt. Beim D1184 (und einigen anderen Marken-PCs) wird die Bus-Nummer
2 oder 3 zugeteilt, da sie den PCI-Bus über eine zusätzliche
PCI-zu-PCI-bridge herstellt und diese in der Bus-Nummernfolge enummeriert
wird. Programme wie PCIVIEW oder PCITree, besitzen eine eigene PCI-Scan-Routine
und sind so in der Lage, unabhängig vom ESCD-Inhalt, PCI-Karten in
den Slots auf verschiedenen Bussen zu erkennen. Dazu werden die Informationen
direkt aus den hinterlegten Datensätzen (Config-Space) einer jeden
PCI-Karte abgefragt. Das HWT1.EXE Testprogramm,
welches auf unserem KlibDrv-Treiber aufsetzt, konnte
daher die eingesteckten PCI-Karten zunächst nicht einlesen, da nur
Bus 0 und 1 abgepollt werden. In unserem HWT2.EXE
wurde die 'get_pciscan' Routine dahingehend abgeändert, um jetzt alle
Busse von 0 bis 7 einzuscannen. Nach erneutem Komponenten-Scan, konnten
die Karten-IDs alle korrekt eingelesen und zugeordnet werden.
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|
| Scenic®
PRO D6
Beim
Siemens-Board
D981 der Scenic®-Serie ist alles bestens!
BIOS-Version:
4.06 Ver 1.02.981
Es
geht auch anders: Das Mainboard in diesem Fujitsu-Siemens-Rechner (Scenic
PRO D6) ist zwar älter als das vorherige D1184, dennoch verfügt
es über ein echtes PCI-BIOS, dass wirklich gut funktioniert. Der Rechner
ist ein zuverlässiger Wegbegleiter für tägliche Arbeiten
ohne besonderen Schnick-Schnack. Die Performance ist voll ausreichend,
zwar etwas langsam aber dafür sehr zuverlässig.
Das
D981-Board bietet zudem 4x PCI, 3x ISA (über SuperIO®-Chip
NS9742), 1x AGP, 2x ser. COM, 1 par. LPT und zwei USB-Anschlüsse.
Mit einem Intel® Pentium® II 233 MHz und 64 MB SDRAM ausgerüstet,
wurde bei diesem 24-stündigen Stress-Test das Betriebssystem Windows-NT4
mit Service-Pack3 aufgeladen. Das PnP-OS-Flag wurde dazu auf 'NO' eingestellt,
damit eine ESCD-Tabelle generiert wird. Diese Tabelle konnten unsere Treiber
und andere Beispielprogramme wie PCIIO.EXE lesen und die PCI-Hardware entsprechend
richtig zuordnen um darauf zuzugreifen. Um den PCI-Bus maximal zu belasten,
wurden alle vier PCI-Steckplätze mit je einer PROTO-3 Karte bestückt.
Die
Installation der Karten und Treiber lief auf anhieb reibungslos. Als Testsoftware
wurde HWT1.EXE (setzt auf KlibDrv-Treiber auf) und ein kleines Profilab-Expert
Script für den Dauerstress eingesetzt. Spasseshalber wurde unter Windows-NT
das PnP-Flag einmal auf 'YES' gestellt, und prompt konnten HWT und andere
Testprogramme nicht mehr mit der Hardware kommunizieren. Nach Umstellung
des Flags war die Funktionalität wieder hergestellt.
Links
dazu:
Handbuch
zum PRO D6
BIOS-Beschreibung
BIOS-UpDate
Fujitsu-Siemens-Support |
|
Scenic®
800 im
Härtetest:
Keine
Probleme beim Siemens-Board D1107
Dieses
System ist eines meiner Lieblingssysteme. Das
ATX
Slot-1-Mainboard arbeitet mit dem Intel-Chipsatz 82440BX. Neuste Tests
haben ergeben, dass selbst unter Windows-NT4 (womit es immer wieder Probleme
zwischen NON-PnP OS flags und der ESCD-Tabellen gibt), selbst beim vollbestückten
Scenic 800 keinerlei Probleme auftauchten. Offenbar hat Phoenix ein nachgebessertes
BIOS herausgebracht (Version
V4.06 R1.16), dass jetzt auch PCI-Geräte vollständig erfasst
und zuweist. Im BIOS kann dazu das PnP-Flag auf 'NO' und ein ESCD-Refresh
eingestellt werden, damit die Hardwarekonfiguration neu abgescannt werden
kann. Für den "Inkompartibilitäts-Test" wurde desshalb Windows-NT4
(...SP1, SP3 und dann SP6) aufgespielt, da NT von Haus aus nicht Plug-and-Play
tauglich ist und PCI-Geräte nicht selbstständig finden kann.
Mit dem NT-Service-Pack6 lief der Rechner zum Schluss einwandfrei, ohne
die Service-Packs gab es die üblichen Windows-Bug-Probleme, die ja
ohnehin bekannt sind.
PCI-Bus Stress: mit 5x PROTO3
|
Fujitsu-Siemens
Support
|
Um
den PCI-Bus maximal zu belasten, wurden alle PCI-Steckplätze mit einer
PROTO-3 Karte bestückt. Die Installation der Karten und Treiber lief
auch hier auf anhieb reibungslos. Als Testsoftware wurde HWT1.EXE (setzt
auf KlibDrv-Treiber auf) und ein kleines Profilab-Expert Script für
den Dauerstress eingesetzt.
Das Siemens D1107-A11GS2 zählt
damit zu den stabilen Mainboards, die für Industrierechner bestens
geeignet sind. Selbst bei einer künstlich herbeigeführten Innenraumtemperatur
von 48 Grad Celsius blieben alle Komponennten voll funktionsfähig.
Das einzigartige Thermal-Management und Systemmonitoring (Netzteil- und
CPU-Lüfter werden über einen Microcontroller unabhängig
vom Prozessor geregelt) macht den PC sehr leise. Das Board verfügt
über 2xISA, 5xPCI, 1xAGP Slots und ist mit dem BX Intel-Chipsatz ausgestattet.
Mit nur 178 kByte/sec. I/O-Datentransfer (gemessen mit HWT im 16-bit word-mode),
zählt es jedoch ehr zu den langsamen Boards. Von Übertakten raten
wir wie immer ab. Hier finden Sie noch einen weiteren Testbericht
zum D1107.
Scenic ist Warenzeichen von
© Fujitsu Siemens Computers GmbH
MEDION®
PC MT5
Type MED MT113
Auch bei diesem ALDI®-Modell
gab es so gut wie keine Probleme. Der Testrechner ist mit einem Intel-Pentium®
4 Prozessor ausgerüstet und verfügt über 3 PCI-Steckplätze,
wovon 2 Slots mit jeweils einer PROTO-3 PCI-Prototypenkarte versehen wurde.
Die PCI-Karten-Installation
verlief auf Windows-XP (Home Version) problemlos, wenn man den Treiberordner
auf der CD manuell angibt. Es gilt jedoch zu überprüfen, ob der
KlibDrv.SYS Treiber im .../System32/Driver Verzeichnis liegt. Falls nicht,
müssen die SYS-Dateien von Hand einkopiert werden. Nur bei manchen
XP-Installationen versagt offenbar das Setup.INF Script, das die Verzeichnisse
automatisch anzuwählen versucht, um den jeweiligen Treiber für
die Geräte im System zu hinterlegen.
Bei einem USB-Test wurde
zufällig festgestellt, dass minderwertige USB-Kabel von >5 Meter Länge,
Probleme an unseren VModulen verursacht. Da 5 Meter Kabellänge aber
noch innerhalb der USB-Spezifikation liegen, ist dieser Fehler wohl zunächst
vernachlässigbar. Dies könnte jedoch eventuell ein Hinweis dafür
sein, warum der USB-Port nach tagelangem, ununterbrochenen Einsatz auch
mal ausfällt.
Bei der Verwendung von HWT1.EXE
konnte zunächst die Prototypenkarte nicht gefunden werden, da die
Bus-Nummer nicht bei 0 oder 1 liegt. Erst mit HWT2.EXE konnte über
den KlibDrv-Treiber eine Kommunikation mit der PCI-Karte hergestellt werden.
Die HWT-Rate (im 16-bit mode) lag bei diesem Rechner bei nur 0,354 MB/s. |
|
HP®
Vectra VL
Type 5/166
MT Serie 4
Gleich vorweg: Mit diesem
Modell gab es auch keine Schwierigkeiten. Selbst bei diesem 'Oldie' wurden
die PCI-Karten richtig vom BIOS erkannt. Obwohl dieser Rechner nur mit
3x PCI, 4x ISA, und leider ohne AGP-Slot ausgestattet ist und zudem die
Steckplätze auf einem passiven Bus-Extender
untergebracht
sind, konnten selbst unter Windows NT4/SP3 alle PCI-Karten mit dem HWT1.EXE
erfasst und programmiert werden. Die Installation
der Karten und Treiber lief auf anhieb reibungslos. Für den
Stress-Test wurden die restlichen zwei PCI-Steckplätze mit je einer
PROTO-3 PCI-Karte bestückt.
Die mit HWT1 ermittelte Datentransferrate
lag im 16-bit word-mode bei nur 0.110 MB/s, was aber für einen 166
MHz Prozessor mit INTEL® Chip-Set FX66 doch noch recht ordentlich ist.
Nach
12-stündigem Stresstest wurde der Probelauf vorzeitig beendet, da
sich keinerlei Komplikationen mit dem System ergaben. Zusätzlich
wurde die Innenraumtemperatur künstlich auf über 40 Grad Celsius
erhöht, um die Funktionsfähigkeit der Komponenten festzustellen.
Aber auch dabei konnten keinerlei Ausfälle registriert werden.
Link zum Hersteller. |
|
| DELL®
PC
PnP Eigenschaften zum Optiplex®
GX-1 Modell:
Type: MMP 350 MTbr+ BIOS-Version
A03
Dieser PC hat eigentlich
alles, was man so braucht: 4x ISA und 5x PCI (über
Bus-Extender), 2 ser. COM, 1 par. LPT, 2x USB, VGA, LAN und Sound on
board... aber leider kein richtiges PCI-BIOS, wo man das PnP-Flag YES/NO
einstellen kann. Mit ein paar kleinen Tricks, bekommt man aber trotzdem
eine Installation hin, die selbst unter Windows-NT4 (ab Service-Pack3)
auch mit unseren PCI-Karten richtig funktioniert. Man muss dazu nur wissen,
dass der DELL-PC seine Bus-Nummern anders verteilt. Bei normalen Mainboards
wird die Bus-Nummer 0 üblicherweise dem PCI-Bus zugeteilt. Beim DELL-PC
(und einigen anderen Marken-PCs) wird die Bus-Nummer 2 oder 3 zugeteilt,
da sie den PCI-Bus über eine zusätzliche PCI-zu-PCI-bridge erstellen
und diese enummeriert wird.
Das HWT1.EXE
Testprogramm, welches auf unserem KlibDrv-Treiber
aufsetzt, konnte daher die eingesteckten PCI-Karten zunächst
nicht einlesen, da nur Bus 0 und 1 abgepollt werden. In unserem HWT2.EXE
wurde die 'get_pciscan' Routine dahingehend abgeändert, um jetzt alle
Busse von 0 bis 7 einzuscannen. Nach erneutem Komponenten-Scan, konnten
die Karten-IDs alle korrekt eingelesen und zugeordnet werden. Mit dem HWT
Port-Write-Befehl konnten die LEDs auf den PROTO-3-Karten erfolgreich ein.-
und wieder ausgeschaltet werden. Die mit HWT2 ermittelte Datentransferrate
lag im 16-bit word-mode bei 0.168 MB/s.
Das DELL-Modell Optiplex
GX-1 verfügt über einen seitlich einzuschiebenden
Kartenkäfig, auf dem eine aktive
Bus-Platine sitzt. Über einen Zughebelmechanissmus kann der Käfig
leicht vom Mainboard abgelöst werden, sodass man Erweiterungskarten
(unabhängig vom restlichen PC) vorbestücken kann. Mit dem Zughebel
kann nach einschieben des Kartenkäfigs, dieser in den Mainboard- Verbindunsstecker
wieder eingesetzt werden, sodass der Bus-Extender Verbindung erhält.
Link: Anleitung
zur Kartenerweiterung.
Nach voller Bestückung
aller PCI-Steckplätze, mit je einer PROTO-3 PCI-Karte, wurde der DELL-PC
anschließend einem 24-Stunden Stress-Test unterzogen, indem die PCI-Karten
abwechselnd über ein Profilab-Expert Programm angesteuert wurden.
Zusätzlich wurde die Innenraumtemperatur künstlich auf 45 Grad
Celsius erhöht, um die Funktionsfähigkeit der Komponenten festzustellen.
Es konnten keine Ausfälle registriert werden.
Zur Übersicht:
alle
DELL-Dokumentationen |
|
Was sagt DELL zu PnP und
ISA:
Zitat: "Das ICU (ISA Configuration
Utility [ISA-Konfigurationsdienstprogramm]) wird vom System verwendet,
um festzuhalten, welche Erweiterungskarten installiert sind und welche
Ressourcen verwendet werden.Mit Hilfe dieser Informationen kann das System
automatisch Plug-and-Play Erweiterungskarten und PCI-Erweiterungskarten
(Peripheral Component Interconnect [Verbindung Peripherer Komponenten])
konfigurieren und angeben, wie die Nicht-Plug and Play-ISA-Erweiterungskarten
(Industry-Standard Architecture [Industrie-Standard-Architektur]) manuell
durch Einstellen der Jumper oder Schalter konfiguriert werden. Plug and
Play- und PCI-Erweiterungskarten besitzen keine Jumper und Schalter, da
sie nur über Software konfiguriert werden..." Zitat Ende. Technische
Daten und weitere Informationen wie das GX-1
Handbuch, oder das ICU
können Sie direkt bei DELL herunterladen.
| DELL®
PC
Eigenschaften zum Optiplex®GXa
Modell:
Type: MMP mit 330 MHz CPU
Dieser DELL-PC ähnelt
dem GX1 Modell nur äußerlich
und unterscheidet sich in der Enummerierung des Bus-Aufbaus. Zwar benutzt
auch dieser Rechner eine PCI-zu-PCI-Brücke
auf dem Riser-Board, diese ist jedoch
nicht für alle PCI-Steckplätze ausgelegt. So werden die zwei
ersten PCI-Slots noch von dem Mainboard direkt unterstützt, die letzten
drei, vom Mainboard abgewandten Steckplätze, aber über eine PCI-bridge
gebuffert. Dies hat zur Folge, dass das HWT1 Testprogramm nur die ersten
zwei PCI-Karten erkennt, obwohl in unserem Test insgesamt fünf PROTO-3
Karten eingesteckt wurden. Das "Problem" ist, dass der PC die ersten PCI-Slots
auf die Bus-Nummer 0, und die drei weiteren Slots auf die Bus-Nummer 2
verlegt. Dies konnte mit PCITree nachgewiesen werden. Abhilfe schafft hier
unser HWT2 Testprogramm, dass in der Lage ist, alle PCI-Karten zu erkennen
bzw. anzusteueren, die die Busse 0...7 belegen. Auch bei diesem Rechner
wurde dazu Windows-NT SP3 aufgespielt, um die Kompatibilität unserer
PCI-Karten zu überprüfen. Die mit HWT ermittelte Datentransferrate
wurde im 16-bit-Mode mit 0,160 MB/s ausgegeben. |
Optiplex®
GXa mit geteiltem PCI-Bus
Zum
DELL-Support
|
Link zum Optiplex
XMT590
Dell, OptiPlex, DellWare,
Dell OpenManage und das DELL-Logo sind Warenzeichen der Dell Computer Corporation.
| ASUS®
A7V133-C
Gleich
fünf PCI-Karten in einem Rechner
Dieser
Test wurde mit dem ASUS-Mainboard A7V133 rev. C und einem AMD-Duron Prozessor
mit 1 GHz durchgeführt. Alle fünf PCI-Steckplätze haben
wir mit je einer PROTO-3 PCI-Prototypenkarte bestückt, um eine maximale
Bus-Belastung unserer PCI-Dekoder am VIA VT82C686B Chip (=South-Bridge-Contoller
der u.a. für PCI-Slots zuständig ist) zu erreichen. Das mit dem
Phoenix-BIOS ausgestattete Mainboard erkannte während der Boot-Phase
unsere PCI-Karten auf anhieb und initialisierte korrekt die ESCD-Tabelle.
Unter Windows-2000 konnten die Karten dann ebefalls problemlos mit dem
neuen klibdrv-Treiber installiert werden. Zum Stresstest: Ein kleines ProfiLab-EXPERT
Testprogramm steuert die PCI-Karten auf I/O-Port Ebene nacheinander an
um einen möglichst grossen Datenfluss über alle PCI-Slots zu
erzwingen. Nach 12-stündigem Stresstest mit 133 MHz FSB-Takt wurde
der Probelauf vorzeitig beendet, da sich keinerlei Komplikationen ergaben.
Mit unserem Testprogramm HWT1.EXE konnte leider nur eine schwache I/O-Transferleisung
ermittelt werden: Die 1 Mio. 16-bit Test-Zyklen lagen bei 0,121 Mb/s.
Link zum Handbuch
des Herstellers. |
Bild: ASUS A7V133-C mit
5x PROTO-3 Karte
Fazit: Keine Probleme, aber
leider etwas langsam.
|
| ASUS®
P4S533
Gleich
sechs PCI-Messkarten in einem Rechner
Dieser
Test wurde mit dem ASUS-Mainboard (rev. 1.03) Type: P4S533 und einem Pentium-4
Prozessor durchgeführt. Alle 6 PCI-Slots haben wir mit je einer PROTO-3
Prototypenkarte belegt, um eine maximale Bus-Belastung unserer PCI-Dekoder
am SIS-961 Chip (South-Bridge Contoller u.a. für PCI-Slots) zu erreichen.
Als DDR-RAM konnte kein "normales" DDR-RAM verwendet werden, da das Mainboard
min. 333 MHz RAMs benötigt. Die Folge beim Einsatz von langsameren
DDR RAMs, waren unterschiedliche Abstürze schon bei der Betriebsysteminstallation
(hier Windows 2000), während grosser Dateitransfers zwischen CD-ROM,
Mainboard und Festplatte, wo offensichtlich das RAM als Datei-Puffer dient
und somit oft frequentiert wird. Mit einem schnelleren
DDR-RAM (Typ: NANYA NT256D64S8 HAOG-6) waren
jedoch die Probleme im Handumdrehen behoben.
Link zum Handbuch
des Herstellers. |
Bild: ASUS P4S533 mit 6
x PROTO-3 PCI-Karte bestückt.
|
Als
Prozessor wurde der INTEL P4-2000 MHz eingesetzt, die DIP-Schalter und
BIOS-Einstellungen wurden mit der originalen default-Einstellung vom Hersteller
übernommen. Alle PCI-Karten wurden vom PCI-BIOS erkannt und in die
ESCD-Tabelle eingetragen. Auch das zuvor installierte Windows 2000 Prof.
SP2 konnte die Karten ohne Probleme erkennen und mit unserem neuen Treiber
von der CD korrekt einrichten. Als Testprogramm haben wir das Profilab-EXPERT
2.0 installiert und mit div. Port-Write-Befehlen erfolgreich im Dauerstress
ausgetestet. Um die Adresslage der PROTO-3-Karten zu ermitteln, öffnen
sich dabei zwei Wege: 1) Installieren des HWT-Test-Programms, mit dem man
die I/O-Adresslage jeder Karte einzeln ermitteln kann - oder 2) Im Windows
Gerätemanager mit dem Ordner "Hardware" unter Multifunktionkarten
die Eintäge der PROTO-3 Karten anklicken und im Ordner "Ressourcen"
die I/O-Adresse entnehmen. Diese I/O-Adressen haben wir dann anschliessend
im Profilab-EXPERT verwendet, um die Karten direkt anzusteuern. Mit dem
Testprogramm HWT1.EXE konnten wir jedoch leider nur eine recht schwache
Transferleisung des ASUS-Boards ermitteln. Die 1 Mio. 16-bit I/O-Zyklen
bewegten sich zwischen 0,307 und 0,309 Mb/s. was aufzeigt, dass I/O-Geschwindigkeiten
am Bus keinesfalls in der Leistung mitsteigen, auch wenn CPUs oder RAMs
immer schneller werden.
COMPAQ®
Deskpro 5100
DUAL-Prozessor Professional
Workstation
BIOS Version 02/18/1998
Mit 2x Pentium® II 300
MHz Prozessoren und insgesamt 4x PCI bestückt, konnten eine VGA-Karte
und drei PROTO-3 PCI-Karten eingesetzt werden. Leider verfügt dieses
Modell noch nicht über einen AGP-Slot. Das BIOS ist etwas gewöhnungsbedürftig,
da es keinen direkten Zugang über F-Tasten zulässt. Man muss
vom Hersteller zwei 'Configuration-Manager-Disks' einlegen, um in das BIOS-Setup
zu gelangen. Da zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme leider keine leere SCSI-Festplatte
mehr zur Verfügung stand und die Installation einer IDE-Harddisk aus
unbekannten Gründen fehlschlug, wurde der Test unter DOS mit dem Floppy-Laufwerk
fortgeführt. Nach dem Booten und Laden von DOS wurden alle PCI-Karten
mit PCIVIEW.EXE, PCIINFO.EXE und PCISNIF.EXE überprüft. Offenbar
hat das BIOS die PCI-Karten erkannt und ordnungsgemäß als "unknown
device" zugewiesen, sodass auch unter Windows u.a. Bertriebssystemen eigentlich
keine Inkompatibilität zu erwarten ist. Etwas schwierig war es, die
Karten mechanisch einzusetzen, da die PCI-Steckplätze
(Slots) alle um ca. 1mm zu weit nach vorne zum PC-Blech stehen. |
Zur FAQ-Seite des Compaq
Deskpro 5100
|
Ein weiterer Test wurde nun
mit einer SCSI-Festplatte und Windows-95 auf dem COMPAQ 5100 durchgeführt,
um festzustellen, dass der Rechner auch unter Windows mit unseren Karten
funktioniert. Dazu wurde eine PROTO-3 Karte eingebaut und mit unserer Treiber-CD
entsprechend installiert. Die Karte konnte anschliessend im Windows-Gerätemanager
auf der I/O-BASE-Adresse 0x6400h lokalisiert werden. Nach der Installation
von HWT1, wurde die LED erfolgreich auf der Adresse 6408h ein.- und ausgeschaltet.
Die HWT-Rate ergab im 16-bit-Mode eine Datentransferrate von 0,364 MB/s.
Zusätzlich wurden die Programme PCITree, PCITest und ein ProfiLab-Expert
Testprogramm auf dem Rechner installiert, um die Kompatibilität mit
unserem PCI-Dekoder sicherzustellen. Alle Programme arbeiteten einwandfrei.
PCITree hat dazu die Prototypenkarte auf dem Bus0 lokalisiert.
| ABIT®
BX-133 RAID
Hinweis zum ABIT
Mainboard:
Eine saubere Sache! Endlich
mal
wieder ein Board das durchweg Spaß macht und ganz ohne Macken funktioniert.
Wenn leider auch nur mit 5x PCI und nur 1x ISA ausgestattet, ist es ein
sehr solides 440BX-Chipsatz Mainboard mit einer hohen HWT I/O-Rate von
2,85 Mb/s (16-bit word-mode unter Windows-98SE). Es ist zudem wirklich
PCI2.2 (2.3) compliant und zeigt alle unsere PCI-Karten korrekt als "Data-Aquisition-Card"
schon während des bootens an. Da dieses Mainboard auch mich überzeugt
hat, werde ich es neben meinem beliebten EPOX EP-8KTA zukünftig selber
nutzen. Meine Gratulation an den Hersteller!
Link zum Handbuch
des Herstellers. |
Bild: ABIT BX133-RAID -
arbeitet fehlerfrei & sehr schnell
|
Fujitsu®
CORDANT
CORDANT MMX200
Klasse Sache: Um es kurz
zu machen: Auch mit diesem PC gab es keine Probleme hinsichtlich unserer
PCI-Karten oder Treiber. Auch wenn es nicht zur Sache gehört: Das
sauber verarbeitete Alu-Gehäuse hat mich beeindruckt. Ausgerüstet
mit insgesamt vier PCI- und vier ISA-Stekplätzen, ist im Modell CORDANT
genügend Raum für Erweiterungskarten geschaffen. Der Rechner
eignet sich daher als idealer "Messknecht" in der Mess- und Regeltechnik
sowie für den Dauereinsatz im industrieellen Umfeld. Leider verfügt
der PC noch nicht über einen AGP-Slot und USB. Dennoch ist die Leistungsfähigkeit
des Mainboards Typ. MS5143 für die meißten Anwendungen wohl
ausreichend dimensioniert. Das AMI® BIOS 03/24/97 der Version 1.07
erkennt unsere PCI-Karten als "unknown" und zeigt sie während des
bootens auf der Konsole korrekt an. |
|
Die INTEL® PCI-Bridge
vom Typ. SB82371 funktioniert auch unter Stressbedingungen tadellos. Das
Mainboard arbeitet Störungsfrei und macht auch sonst einen durchweg
soliden Eindruck. Um den PCI-Bus maximal zu belasten,
wurden neben der PCI-Graphikkarte alle drei PCI-Steckplätze mit je
einer PROTO-3 Karte bestückt. Die Installation der Karten und Treiber
unter NT4 mit SP3 verlief auch hier reibungslos. Die PCI-Karten wurden
mit PCITree auf der Bus-Nummer 0 gefunden. Als Testsoftware wurde HWT1.EXE
(setzt auf KlibDrv-Treiber auf) und ein kleines Profilab-Expert Script
für den 12-Stündigen Dauerstress eingesetzt. Zusätzlich
wurde der Innenraum des PCs auf 44 Grad Celsius erwärmt, was aber
nicht zu einer Funktionsstörung führte. Mit nur 0,114 MByte/sec.
I/O-Datentransfer (gemessen mit HWT im 16-bit word-mode), zählt es
ehr zu den langsamen Boards. Von Übertakten raten wir wie immer ab.
| Fujitsu®
Ergo Pro e365
Klein aber fein: Auch mit
diesem Desktop-PC gab es keinerlei Probleme bei der Treiber- und PCI-Karteninstallation.
Bestückt mit dem Fujitsu AC41751(2) PCI 2.1 Compliance Mainboard,
einem Celeron® 300 MHz Prozessor und einer on-board ATI® Rage IIc
3D-Graphik, wurde unter Windows-NT4 (SP3) eine mit HWT ermittelte I/O-Datenrate
von 0,163 MB/s. offenbart. Der PCI-Bus wird als Bus-Nummer 0 geführt,
das Board (BIOS) ist voll PnP-tauglich und vermittelt auch sonst einen
guten und stabilen Gesamteindruck. Alle drei PCI-Steckplätze wurden,
wie bei allen anderen Stress-Tests, voll bestückt und einem 24 Stunden
Dauertest unterzogen. Der Einbau der PCI-Karten verlief problemlos, obwohl
die Steckplätze horizontal angeordnet sind und die untere Befestigungsschraube
etwas schwer erreichbar ist.
Link dazu: http://www.fujitsu-siemens...
Handbuch: http://www.fujitsu-siemens... |
|
| Hinweis zum
Gigabyte®
GA-7ZX Board:
Wenngleich die deutsche Übersetzung
unvollständig ist, das "brandneue" BIOS leider nur die ältere
PCI-Spezifikation 2.1 unterstützt, der FSB nur mit 100 MHz wirklich
störungsfrei läuft und die "unknown pci device" PCI-Karten kurioserweise
als SCSI-Interface ausgegeben werden, funktioniert das Mainboard ansonsten
einwandfrei. Meine persönliche Anmerkung dazu: Echt schlampig programmiert!
Offensichtlich gibt es nur wenige BIOS-Versionen auf der Welt, die wirklich
fehlerfrei arbeiten.
Link zum Handbuch
des Herstellers. |
|
| Hinweis zum
ASUS®
CUBX
Board:
Das Mainboard basiert auf
Intels 440BX Chipsatz und unterstützt PIII Prozessoren mit 100 MHz
FSB, oder FCPGA-Celeron mit 66 MHz FSB. Im BIOS des ASUS-Boards muss zur
automatischen PCI Kartenerkennung das Flag: "PNP OS Installed" auf NO (=
default) eingestellt bleiben, damit sich die PCI-Suchroutine um die automatische
Vergabe der Resourcen kümmert. Wird das Flag auf YES gestellt, werden
die Devices nicht vom PCI-BIOS abgepollt und somit auch nicht erkannt.
Den 10-poligen DIP-Schalter haben wir werkseitig auf OFF belassen, da ansonsten
das PCI-Timing nicht mehr der PCI-Local-Bus Spezifikation entspricht. Ein
Übertakten der PCI-Slots ist grundsätzlich nicht zulässig
und wird auf eigene Gefahr vorgenommen. Bei 10-stündiger Testdauer
(im Normalbetrieb) und voller Bestückung aller PCI-Slots ergaben sich
keinerlei Probleme mit dem ASUS Motherboard. Die HWT Port-Analyse ergab
einen hohen Wert von 2,4 Mio. I/O-Zyklen pro Sekunde (word-mode).
Link zum Handbuch
des Herstellers. |
|
Siemens-Nixdorf
®
Typ: Scenic® Pro Edition
/ 166 MHz
Der Scenic-Pro nutzt das
D969-B11-GS2 Mainboard von Siemens-Nixdorf® und ist PnP bzw. PCI-kompatibel.
Ausgerüstet ist das "Arbeitspferd" mit vier PCI- und drei ISA-Steckplätzen
(1x shared). Somit kann der Rechner etliche Erweiterungskarten für
verschiedene Aufgaben aufnehmen. Der PCI-Chip
SB82371SB macht dem Bus alle Ehre und ist auch unter hohen Belastungen
im Datentransfer sehr sicher. Die VGA ist on-board, zusätzlich stehen
neben der üblichen LPT noch 2x ser. COM-Ports und 2x USB zur Verfügung.
Da auf dem Mainboard die South-Bridge direkt an die PCI-Slots geführt
wurde, arbeitet der PCI-Bus mit der Bus-Nummer 0.
Somit kommen PCIINFO, HWT1 u.a.
Programme wie PCITree auf Anhieb mit der Kartenerkennung und Programmierung
klar. Unter Windows-NT4/SP3 wurden dazu die obligatorischen Stressversuche
mit bis zu 48 Grad Celsius Innenraumtemperatur erfolgreich durchgeführt.
Das Phoenix®-BIOS (Version 4.05 1.00.969) ist selbst in der Urversion
schon PnP und PCI-kompatibel, sodass nicht einmal ein UpDate nötig
war. Unsere Karten wurden richtig als PCI-Device erkannt und als "other
signal processing card" zugewiesen. Die HWT-Rate ergab im 16-bit Mode jedoch
nur 0,095 MB/s. |
|
Siemens-Nixdorf
®
PCH-5H / PCI 90 mit D842
Board + 133 MHz CPU
Das in diesem Rechner verwendete
BIOS (Phoenix Version 4.04 Rev. 1.05.842) ist eigentlich recht gut zu bedienen,
blieb jedoch direkt nach dem Booten einfach 'hängen', wenn eine Proto3-Karte
in einen der beiden PCI-Slots eingesetzt wurde. Auch das Umstellen auf
den Plug-and-Play Modus (PnP=YES) half hier leider nicht weiter. Es machte
zunächst den Anschein, dass die Bus-Treiberleistung der South-Bridge
nicht ausreichend dimensioniert ist. Ein heruntersetzen der Taktfrequenz
auf 100 oder 75 MHz verlangsamte dann zwar auch den PCI-Bus, brachte aber
keinen Erfolg. Möglich ist vielmehr, dass das BIOS nicht ganz der
PCI-Spezifikation entspricht und daher bei modernen PCI-Karten versagt.
Ein BIOS FLASH-Update auf V4.04 R1.07.842 blieb ebenfalls fruchtlos. Bei
einem weiteren Test mit einer anderen Prototypenkarte (Fremdprodukt) konnte
der Rechner nicht einmal mehr booten. Ein zweites, baugleiches Gerät
zeigte exakt die gleichen Symptome bei verschiedenen PCI-Karten.
Nachtrag
Und es geht doch: Ein weiteres
BIOS-UpDate brachte dann doch noch den erwünschten Erfolg. Nach einem
UpDate auf die Phoenix® Version V1.03 R1.10.842 vom 18.06.1998 konnte
der Rechner problemlos auf unsere PCI-Karte zugreifen. |
Zum Hersteller-FLASH-Update
|
Zum Testen wurde nun nochmals
eine PROTO-3 Karte in den selbigen, oberen PCI-Slot eingebaut. Anschliessend
wurde unter DOS mit PCIINFO.EXE die I/O-Adresse, der mit Vendor-ID 1001h
gekennzeichneten Karte, manuell ausgelesen. Nun wurde auf der DOS-Konsole
mit DEBUG.EXE dazu mit _o E008,1 die LED eingeschaltet und mit _o E008,0
wieder ausgeschaltet. Somit ist der Zugriff über den PCI-Decoder auch
mit diesem Rechner sichergestellt. Da der Rechnertest schon viel Zeit und
Mühen kostete, wurde aus Zeitgründen auf weitere Tests verzichtet.
| DELL®
PC
PnP Eigenschaften zum Optiplex®GN
Modell:
Type: Intel Pentium®
I Processor, MMX 233 MHz
Ähnlich, wie der Optiplex®
GX-1, hat auch dieser Midi-Tower-PC alles, was man im täglichen Leben
so braucht: 4x ISA und 5x PCI (über
Bus-Extender), 2x ser. COM, 1x par. LPT, 2x USB, S3-VGA
on board... und diesmal sogar ein funktionierendes BIOS, das auf Anhieb
unsere PCI-Karten richtig erkennt und nicht als "unknown pci-device" bezeichnet.
Ohne Tricks, bekommt man eine Installation hin, um schnell unter Windows-NT4
(SP3) in Betrieb zu gehen. Unsere PROTO-3 Karte wurde mit PCITree.EXE auf
der Bus-Nummer 1 des DELLs aufgespürt. Mit HWT1 und HWT2 konnte direkt
auf die Karte zugegriffen werden, nachdem der NT-Treiber (KlibDrv) ordnungsgemäß
von CD installiert wurde. Mit dem HWT Port-Write-Befehl konnte die LED
auf der PROTO-3 Karte erfolgreich ein.- und wieder ausgeschaltet werden.
Die mit HWT ermittelte Datentransferrate lag im 16-bit word-mode bei nur
0.124 MB/s.
Auch der DELL Optiplex Gn
verfügt über einen seitlich einzuschiebenden
Kartenkäfig, auf dem eine aktive
Bus-Platine sitzt. Über einen Zughebelmechanissmus kann der Käfig
leicht vom Mainboard abgelöst werden, sodass man Erweiterungskarten
(unabhängig vom restlichen PC) vorbestücken kann. Mit dem Zughebel
kann nach einschieben des Kartenkäfigs, dieser in den Mainboard- Verbindunsstecker
wieder eingesetzt werden, sodass der Bus-Extender Verbindung erhält.
Nach voller Bestückung
aller PCI-Steckplätze, mit je einer PROTO-3 PCI-Karte, wurde der DELL-PC
anschließend einem 12-Stunden Stress-Test unterzogen, indem die PCI-Karten
abwechselnd über ein Profilab-Expert Programm angesteuert wurden.
Zusätzlich wurde die Innenraumtemperatur künstlich auf ca. 45
Grad Celsius erhöht, um die Funktionsfähigkeit der Komponenten
festzustellen. Es konnten keine Ausfälle registriert werden. |
Zum
DELL-Support
Treiber
zum Optiplex-GN
Handbuch
zum GN
Zertifizierung
|
FIC®
SD11 leider inkompatibel:
Es
gibt bis heute zum Glück nur sehr wenige Motherboards, die nachgewiesenermaßen
nicht mit unseren PCI-Karten (aber auch nicht mit Karten anderer Hersteller)
korrekt funktionieren. Das Board von 1.Mainboard FIC
type:SD11 wurde zum testen mit einer CPU Athlon 600 MHz Slot-A Box
versehen und in der default Standardeinstellung betrieben. Fehler:
Das Board bootet nach Bestückung von zwei oder mehr PCI-Karten nicht
mehr. Grund: Wahrscheinlich liegt es am PCI-BIOS oder am 'heißgestrickten'
200 MHz FSB-Bus des
AMD-751® Chipset, dass nicht in der Lage
ist, den Bus-Reset auf allen PCI-Karten auszuführen (bsp. mangelhafter
Fan-Out). Das Board ist somit nicht als "PCI compliant" anzusehen, da es
nichteinmal die Grundeigenschaften von PCI erfüllt. Falls es kein
Hardwarefehler ist und sich FIC dazu durchringt vielleicht ein neues BIOS-UpDate
herauszubringen, können Sie hier von Zeit zu Zeit einmal nachschauen,
ob der Bug bereits behoben wurde. Zum Glück wurde die Fertigung dieses
inkompatiblen Motherboards schon vor Jahren eingestellt. Aber auch sonst
scheint das Board kein besonderer Treffer zu sein, wenn man sich dazu einmal
die
ganze Problemliste anschaut. Anscheinend hat auch Compaq® Ende
der 90ziger dieses Board in ihren Presario® 5508 verwendet, wo folglich
das gleiche Problem auftrat.
Da
bei diesen Modellen auch Graphikkartenprobleme auftraten (Einfrieren),
scheint sich leider der Verdacht zu erhärten, dass gerade in der Anfangsphase
dieser SlotA-Mainboards, Timing- und Pegel-Probleme auf den Bussen nicht
rechtzeitig erkannt wurden. Die Hersteller zogen die instabilen Boards
jedoch nie zurück, oder gaben je einen Fehler zu. Siehe auch: http://www.orthy.de/... |
|
| DELL®
Kaum zu glauben, aber Wahr:
Ein etwas ungewöhliches Verhalten zeigte ein DELL® Optiplex®
GX150, als eine PCI-Erweiterungskarte sich partout nicht installieren ließ.
Das Modell verfügt in der Grundversion nur über 2 PCI-Steckplätze
(1x 32-bit, 1x 64-bit), ist aber bereits ab Werk über einen vorinstallierten
PCI-Zusatzadapter auf insgesamt 4 PCI-Slots erweitert worden. Obwohl in
der PCI-Spezifikation bereits die Nutzung einer IC-Fassung für einen
PCI-Dekoder wegen möglicher Kapazitätsüberlastung angeprangert
wird, begibt sich DELL meiner Meinung nach mit dieser Lösung auf sehr
dünnes Eis. |
|
Abgesehen davon, dass der
hochpolige Steckverbinder 2 Platinen verbindet, stellt er selbst ebenfalls
eine kapazitive Last dar, die nicht gerade unerheblich ist. Zudem wird
der Wellenwiderstand im Verbindungsstecker nicht aufrecht erhalten, da
das hierzu notwendige Shield-Feld im Inneren nicht durchgängig angebracht
ist. Um die zusätzliche Induktivität (hervorgerufen durch einen
langen Umweg der Leitbahnen auf dem Mainboard zum Adapterstecker) und den
kapazitiven Verlust wieder auszugleichen, werden auf dem Adapter zusätzlich
Endwiderstände wie bei SCSI verwendet (lt. PCI-Spec. absolut verboten!),
die selbst wiederum den Pegel der PCI-Signale stark belasten und somit
in ihrer Eigenschaft den Zweck verfehlen, den Wellenwiderstand und damit
das Timing wieder PCI-konform zwangsanzupassen. Siehe Slot-Erweiterung.
Da die Leiterbahnen vom PCI-Controller
zum Slot unterschiedliche Längen aufweisen (alle sind im Bogen ohne
Längenausgleich für die Signallaufzeit geroutet), ist letztendlich
auch noch der Phasenbezug der einzelen Signale zueinander dahin. Das DELL
es aber auch besser kann, hat der Hersteller bereits mit dem Optiplex GX-1
bewiesen: Siehe aktive Bus-Platine im GX-1
die funktioniert. |
Bild: Ein gutes Beispiel
beim ASUS-CUBX Mainboard mit
meanderförmig verlegten
Bahnen für den Längenausgleich.
|
Zwar wird nach DELLs Auskunft
die Erweiterung nur für nicht-masterbusfähige Karten freigegeben
'merkwürdig?', jedoch konnten wir keine PCI-Karte von uns oder anderen
Herstellern (bspl. AVM ISDN-Karte, COM-Port Erweiterung mit PLX...u.a.)
ordnungsgemäß installieren, da bei der PnP-Rückmeldung
im BIOS die Vendor-ID nicht richtig erkannt wurde (siehe Plug
& Play ERROR ) und damit die Windows- Treiberinstallation der jeweiligen
PCI-Karte fehlschlägt. Fehler: Die höchste Ziffer der Vendor-ID
wird immer mit 0 oder falsch zurückgegeben. Steckt man die Karten
in die beiden Motherboard-Slots, funktionieren sie einwandfrei, sofern
nicht noch weitere PCI-Karten den Bus zusätzlich belasten. Schade
eigentlich, aber dies ist somit ein klassischer Fall von grober Nichtbeachtung
der PCI-Spezifikation und Verletzung der modernen Bus-Terminologie und
fordert damit ihren Tribut. Hätte DELL wenigstens eine PCI-to-PCI
bridge verwendet (in Stückzahlen ca. 8 US$), wäre das Timing
auf den zusätzlichen Slots einigermaßen PCI-konform und die
Pegel entsprechend stabil. Falls Sie eine Nicht-DELL-Erweiterungskarte
kennen, die in diesen Slots wirklich richtig funktioniert, wäre ich
für eine kurze Nachricht dankbar. In diesem Sinne...
Bild: PCI-Zusatzadapter
im DELL PC
Mehr über Wellenwiderstand
unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wellenwiderstand
Gleich
sechs PCI-Messkarten in einem Rechner
In
dem nun folgenden Testbericht wurden sechs PCI-Karten in einem EPOX®-Motherboard
Type: EP-8KTA+
erfolgreich ausgetestet. Absichtlich haben wir ein recht schnelles Board
verwendet, dass einen schlechten VIA®-Chipsatz verwendet (so die Meinung
von einigen, selbsternannten WINTEL Fachkoryphäen). Die auf dem
EPOX-Mainboard ermittelten I/O-Zyklen lagen mit einer hohen "HWT-Rate"
von über 2 Mb/s (16-bit word-mode) weit über den Leistungen,
die wir vom ASUS P4-Board kennen, welches weiter oben im Testbericht beschrieben
wird. Zu nennen wäre aber ein recht heftiger
Bug in der VIA® South-Bridge, den wir natürlich auch nicht verschweigen
wollen:
Siehe
dazu:
http://www.heise.de/newsticker
Lösung des Problems
siehe:
http://www.au-ja.org/review-kt133a-1-en.phtml
Neben
dem vollbestückten EPOX-Board wurde obendrein eine Billig-CPU AMD
K7 DURON® 800 MHz eingesetzt, um die Sache noch etwas schwieriger zu
gestalten als sie ohnehin schon ist; denn laut INTEL
dürfen nur maximal vier PCI-Steckplätze wegen einer möglichen
Kapazitätsüberlastung mit einem Chipsatz belegt werden. Doch
VIA ist nicht INTEL und die Praxis lehrt es uns heute einmal anders, vorausgesetzt
man beachte ein paar wichtige Spielregeln, die, wenn man sie genauer betrachtet,
aber im Nachhinein technisch selbstverständlich sind. Beispielsweise
kann man im AWARD-BIOS viele Fehler begehen, die den Betrieb des Boards
völlig einschlafen lassen oder zu wirren Ergebnissen führen,
falls man es u.a. mit der Übertaktung übertreibt. |
|
Wichtige
BIOS-Optionen:
Das
System-BIOS moderner Pentium Rechner hat sich in den letzten Jahren erheblich
weiterentwickelt. Viele Parameter, die sich u.a. auf die Rechnerleistung
stark auswirken, können im BIOS voreingestellt werden. Leider geizen
die Mainboard-Hersteller mit verständlichen Erklärungen der BIOS-Einstellungen
in ihren Dokumentationen und der Kunde hat (wie so oft) das Nachsehen.
Den Zugang zum BIOS erhält man beim Boot-Vorgang, je nach Hersteller,
mit folgender Tastenkombination:
AMI-BIOS:
"Entf" + "F1"
AWARD-BIOS:
"Entf" oder "Strg" + "Alt" + "ESC" oder "Strg" + "Alt" + "S"
Phoenix-BIOS:
"Entf" oder "Strg" + "Alt" + "ESC" oder "Strg" + "Alt" + "S" oder "F2"
Die
erste, wichtige BIOS-Option ist das Flag: PNP OS Installed (yes
/ no). Es gibt vor, ob auf dem Rechner ein "Plug&Play" -taugliches
Betriebssystem verwendet wird. Grundsätzlich empfehlen wir hier, das
Flag auf "no" zu stellen um unnötige Komplikationen mit device-Treibern
und der PCI-Kartenerkennung (ESCD-Tabelle) weitgehend auszuschliessen.
Manche, insbesonders ältere, Mainboards erzeugen bei der Einstellung
"yes" beispielsweise garkeine ESCD-Tabelle.
ESCD
ist die Abkürzung für "Extended System Conifguration
Data".
Sie ist ein mainboardabhängiger, dynamisch zugeordneter FLASH-ROM
oder RAM Memory-Bereich (der Datensatz wird über Software-Interrupt
abgerufen), mit der sich das PCI-BIOS die zuvor verteilten Ressourcen und
Konfigurationseinstellungen jeder PCI-Steckkarte merkt und für diese,
und nachfolgende Sessions ablegt. Hierauf setzen PCI-Info, PCI-GetIO, PCI-Scan,
HWT und andere PCI-Programme gerne auf, um die Ressourcen-TAGs aus dem
FLASH-ROM wieder in lesbare Informationen zu übersetzen bzw. weiterzuverarbeiten
(bsp. I/O-Adressenlage). Mainboards, deren ESCD-Tabelle
nicht ordnungsgemäß angelegt wurde, oder ganz fehlt, sind für
diese Art der Datenverarbeitung schlichweg ungeeignet und somit auch nicht
PCI-konform. Bei manchen Mainboards steht ein BIOS-Flag für PCI 2.1
Support (enabled/disabled). Hiermit kann die Kompatiblität der PCI-Slots
bzw. verwendeten PCI-Version von 2.1 auf 2.0 umgeschaltet werden. Da unsere
PCI-Karten auch 2.1 und höher unterstützen, können Sie dieses
Flag auf "enable" stellen. Achten Sie darauf, dass der PCI-Config-Schalter
Nr.4 (auf unseren Karten oben-rechts neben dem PCI-Decoder angeordnet)
auf "ON" steht. Je nach BIOS-Hersteller können Sie mit dem Flag (Reset
Configuration Data oder Force Update ESCD = enabled/disabled) den Rechner
zwingen, beim nächsten Neustart die Systemkonfigurationsdaten neu
zu ermitteln. Diese Funktion empfiehlt sich insbesonders nach einem BIOS-Update
und ist einmalig, denn das BIOS setzt den Flag-Wert nach dem nächsten
Neustart automatisch wieder zurück. Wie bereits weiter oben im Text
erwähnt, sollten Sie versuchen, durch dieses Feature neue PCI-Hardware
richtig erkennen und in die ESCD-Tabelle einschreiben zu lassen. Interessante
Links finden Sie zu diesem Thema, wenn es heisst: «ERROR Can't write
ESCD»
http://www.pctip...
oder ausführlicher PnP-Infotext als PDF von http://inetshop...
oder allgemeiner http://www.umfi98.de/pnp.htm...
und natürlich die BIOS-Seite unter: http://www.scope.gmd.de/info/bios/biospnp.htm
ESCD
und Linux:
Auch
SuSE hat auf
seiner
Webseite folgenden Text zum Linux-Betriebssystem veröffentlicht:
Zitat:" Trägt die Einstellung den Wert "Yes", so wird die Verteilung
der Resourcen (IO-Ports, IRQs und DMAs) dem Betriebssystem überlassen.
Trägt sie den Wert "No", so wird die Verteilung vom BIOS übernommen.
Die Einstellung "No" ist für Linux-Systeme erforderlich, andernfalls
kann es Probleme mit den nachfolgend genannten Komponenten geben: ISA-Steckkarten,
PCI-Steckkarten, mit einigen "onboard" Komponenten, USB-Geräten. Lösung:
Sollte es in Ihrem BIOS eine (sinngemäße) Option wie "PnP OS"
geben, stellen Sie den Wert bitte auf "No". (Hinweis: Gelegentlich wird
die Option auch durch "Non PnP OS" bezeichnet, in dem Fall ist also dass
Gegenteil gemeint und es muss "yes" eingetragen werden!). Sollte das BIOS
darüberhinaus die Option "Reset Configuration Data" bzw. die Option
"Update ESCD" anbieten, so setzen Sie diese bitte auf den Wert "yes" bzw.
"enabled". Hinweis: Der Support kann Ihnen leider nicht bei der Konfiguration
behilflich sein, da die Bezeichnungen häufig abweichen und in unterschiedlichen
Menüs zu finden sind. Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Handbuch
des Mainboard-Herstellers. Wertvolle Informationen finden Sie unter: www.bios-info.de."
Weitere
BIOS-Flags:
Bedingt
durch den breiten Datenbus und der höheren Taktung moderner Motherboards,
arbeitet der PCI-Bus mit einer größeren Geschwindigkeit als
beispiesweise ein Standard-ISA-Bus. Für fehlerfreien Datenverkehr
ist daher oft eine Verzögerung des Busses notwendig, da das Motherborad
nicht immer die Grenzen der eingestecken Slot-Hardware kennt. Die folgende
Option stellt die Dauer der Verzögerung ein (richtig= wiederkehrende
Datenverwaltung), die der PCI-Bus bei einer Transaktion zwischen dem angegebenen
PCI-Steckplatz und der CPU warten soll. Der Wert dient somit in erster
Linie zur Latenzzeitbildung der benutzen PCI-Master-Einheiten und erzielt
eine höhere PCI-Performance durch längere Burst-Phasen.
Eine
der wichtigsten Einstellungen ist somit die
PCI-Latency-Timer (default
= 32) Zeit (einstellbar von 0...255), die üblicherweise
32 oder 40 Clock-Zyklen bei 33 MHz PCI-Bustakt, bzw. 64 oder 80 Clock-Zyklen
bei 66 MHz PCI-Bustakt aufweisen sollte. Diese Option legt fest,
wie lange ein PCI-Busmaster-Device den Bus beanspruchen darf,
bevor er wieder durch den Latency-Timer freigegeben wird. Der Wert
(0...255) entspricht dabei der Anzahl von PCI-Taktzyklen.
Ein Mindestwert s.o. soll verhindern helfen, dass die Performance durch
häufiges Abbrechen der Burst-Phasen nicht zu stark absinkt. Zudem
unterbindet der Latency-Timer die alleinige Inanspruchnahme des Busses
von einem Device. Nach Ablauf des Latency-Timers während einer Burst-Phase
kann jedes andere PCI-Device den Bus wieder für sich anfordern. Alle
anderen PCI-Karten stehen solange in Warteposition. Wird
die PCI-Latency-Timer Zeit aber zu grosszügig gewählt, kann die
CPU eventuell zu oft auf eine bestimmte Hardware zugreifen, als sie in
der Folgeschaltung weiterverarbeitet werden kann (bsp. Soundkarte stottert,
D/A-Wandler kann nicht folgen...). Das Verhalten ähnelt dann ein wenig
dem Interleave-Factor bei Festplatten, wobei die Blockgröße
wesendlich entscheidend für die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist.
Ein zu grosszügig gewählter Timer macht zwar den Rechner und
die Karte schön schnell, jedoch bleibt das möglicherweise nicht
ohne Folgen. Diese zeigen sich zum Teil erst nach längerer Betriebszeit:
Fehler wie Bootprobleme, falsche I/O-Adresse, falsche Device-Angaben oder
Zugriffprobleme auf andere Hardware wie IDE/Harddisk sind nur ein paar
der Möglichkeiten, die dann auftreten können, wenn die BIOS-Werte
falsch, bzw. für die Slot-Hardware quasi zu schnell eingestellt sind.
Denn oft werden diese Einstellungen auch noch mit der üblichen Übertaktung
gepaart, woraus folglich ein Multiplikationseffekt eintritt und das Board
nicht mehr in seiner, vom Hersteller vorhergesehenen Konfiguration, läuft.
Nicht-Busmasterfähige Karten (target-device)
haben zudem dann
einen Nachteil, da sie kaum mehr vom System verwaltet werden und sich die
ganze Performance zwischen den Slots der Busmasterkarten verlagert.
Ein
weiterer, wichtiger BIOS-Eintag ist die PCI-Delay-Transaction welche
auf Enable stehen sollte. Damit wird festgelegt, dass die verwendete Hardware
mindestens der PCI-Spezifikation 2.1 entspricht und der 32-Bit-Schreib-Puffer,
der als eine Art Cache bei PCI Transfers fungiert, die PCI-Karten am breitbandigsten
unterstützt. Nur wenn ein älteres Mainboard BIOS Probleme zeigt,
sollten Sie diese Option abschalten. Die Aktivierung kann bei ISA-Soundkarten
(bsp. Creative Labs Soundblaster AWE64-Value) zu erheblichen Problemen
führen. Interne Busprotokolle und spezielle Datenpakete werden entsprechend
der Spezifikation übertragen und erhöhen zudem die Sicherheit
zwischen Rechnereinheit und PCI-Slot-Hardware. Natürlich spielt sich
bei diesen Transactions eine ganze Menge mehr auf dem PCI-Bus ab, auf die
ich aber an dieser Stelle aus Zeitgründen nicht weiter eingehen werde.
Weitere
BIOS-Einstellungen wie PCI-Master 0 WS write (= Disable), PCI
Concurrency (= Disable), CPU to PCI BURST (= Disable) , PCI-Dynamic
Bursting (= Disable) und CPU-to-PCI buffer (= Enable) sind ebenfalls
sehr wichtig, um eine saubere Ansteuerung der PCI-Hardware zu gewährleisten.
Gerade die Einstellung "CPU to PCI buffer" gilt nicht zu unterschätzen.
Ist der Buffer = Enable, wird der Datenfluss ohne Unterbrechung der CPU
durch einen "intelligenten" Puffer geleitet, der zusätzlich die Koordination
von read/write-Zyklen zum PCI-Device ordnet, ohne das es zu Datenkonflikten
kommen soll. Mit dieser Einstellung wird beispielsweise mit 4 DWORD-Datenwörtern
in einem Prozess zur PCI-Karte geschrieben. Umso wichtiger ist die bereits
oben beschriebene PCI-Latency-Zeit, die quasi den Abstand der Datenblöcke
vorgibt. Bei der Einstellung OFF bzw. Disable wird der Datenpuffer nicht
benötigt und der Prozessor-Zugriff erst dann abgeschlossen, wenn der
PCI-Bus dem Prozessor ein Signal mit der Meldung sendet, dass der Bus zur
Datenaufnahme bereit steht. Mit der Option PCI Master Read Prefetch
lässt sich der PCI Master-Lesevorgriff aktivieren/deaktivieren und
sollte bei neuen PCI-Systemen (nach 2001) aktiviert werden.
Fazit:
Viele
BIOS-Informationen konnten natürlich nur dem beiliegendem Handbuch
entnommen - und leider nicht real ausgetestet werden, da man dazu auf dem
motherboardinternen Datenbus direkt messen müsste. Unsere PCI-Hardware
wurde aber mit den Test-Programmen HWT1, PCITree, ProfiLab-Expert und dem
windowsinternen System-Gerätemanger mehrfach, über einen längeren
Zeitraum überprüft und Port-gestresst = Ohne Fehler. Beachtet
man alle diese Grundeinstellungen und lässt die Finger von der CPU-Übertaktung
oder RAM-Übertaktung (belässt also das Board so, wie es normalerweise
auch vom Hersteller geliefert wird, mit 33 MHz PCI-Clock...) können
ohne weiteres auch 6 PCI-Messkarten auf Dauer auf dem EPOX Board eingesetzt
werden ohne das es zu Rechnerabstürzen oder anderen sonderbaren Konflikten
kommt.
Hier
eine Aufstellung der verwendeten Test-Komponenten: EPOX® EP-8KTA+ mit
VIA® VT82C693A Chipsatz, AMD® CPU 800 MHz Duron®, 128 MB Speicher
PC133, AGP 4 MB Graphik, Diamond, 4x PCI-1616 Karte, 1x PROTO-3 /PCI Prototypenkarte,
1x OPTO-PCI, 250 Watt ATX Netzteil, 6 GB Festplatte Fujitsu®
IDE, 32x CD-ROM Creatix®, IOMEGA® ZIP 100 IDE, Floppy 3,5 Zoll
TEAC®, Windows® 98 SE.
Weitere
Tests mit anderen Mainboards: Die gleichen Prüfungen, wie sie unter
dem EPOX EP-8KTA ausgearbeitet wurden, sind zur Verifikation der Eigenschaften
mit weiteren, verschiedenen Motherboards durchgeführt und bestanden.
Alle Motherboards wurden mit voller Bestückung getestet, um eine maximale
Bus-Belastung der PCI-Steckplätze herzustellen. Folgende Systeme wurden
mit verschiedenen Windows-Versionen wie Windows-98/ME, NT4-SP5/SP6 oder
Windows 2000/XP überprüft:
-
ABIT BH6
mit Celeron 400 MHz CPU
-
ABIT BH6
mit Pentium III 750 MHz CPU
-
EPOX EP-8KTA
mit AMD Duron 750 MHz CPU
-
ASUS P2L97-S
Rev. 1.05 mit 300 MHz CPU
-
Medion
INTEL-PC MT4 Typ. MED-MT17, PII 350 MHz
-
EPOX EP-8KTA
mit AMD Athlon 800 MHz CPU
-
ABIT BE6
mit Pentium III 600 MHz CPU
-
Siemens
D1107-B Board mit Pentium 550 MHz
-
Gigabyte
GA-586 TX3 mit AMD K6-200 MHz
-
ABIT KT7-RAID
mit Duron 800 MHz CPU
-
Gigabyte
GA-586SG, SIS5595 Chipset, AMD 400 MHz
-
ABIT KT7-RAID
mit Athlon 1 GHz CPU
-
Gigabyte
GA-6VXE7 Rev. 3.0 mit FC-PGA PIII 800 MHz
-
ASUS CUBX-L
/ CUBX-E mit PIII - 700 MHz, 100 FSB
-
Siemens
D1184-A mit Pentium III 700 MHz
-
ECS P6BAP-A+
mit INTEL CPU Celeron 700 MHz
-
Gigabyte
GA-7ZX VIA KT133 mit Athlon 1 GHz, 100 FSB
-
Siemens-Fujitsu
SCENIC 600 D1107, Intel BX, Celeron
-
ABIT BX133-RAID,
PIII-866 MHz CPU, 440BX Chipset
Vorraussetzung
für einen einwandfreien Windows-Betrieb ist einerseits ein gut funktionierendes
Mainboard (mit mögl. letztem FLASH-UpDate) und schnellen SD- oder
DDR-RAMs, sowie eine aktuelle Windows-Version (mit mögl. letztem Service-Pack),
deren Registry auch wirklich in Ordnung ist und dessen Treiber ordnungsgemäß
installiert wurden. Zur Überprüfung der Registry u.a. Funktionen,
eignen sich beispielsweise Programme wie TUNE-UP.
Probleme
mit übertaktetem PCI-clock ?
Haben
Sie bei Ihrem PC, der bislang mit 33 MHz Systemtakt lief, mit Tricks etwa
auf 37 oder 41 MHz erhöht, der Prozessor läuft ohne Probleme,
aber der SCSI-Host-Adapter und/oder die EIDE-Festplatte verweigern den
Dienst? Wahrscheinlich ist der Bustakt dem Host-Adapter und der Festplatte
wohl doch zu hoch. Die meisten Hauptplatinen arbeiten nämlich synchron,
d.h. sie nutzen für den Bustakt die Hälfte des Systemtakts oder
ein Vielfaches davon. In diesem Fall heißt das: Der PCI-Bus muß
jetzt anstatt mit 33 MHz, beispielsweise mit 37 oder 41,6 MHz arbeiten.
Obgleich die PCI-Spezifikation nicht nur 33, sondern auch 66 MHz Bustakt
erlaubt, sind die meisten Hauptplatinen und Steckkarten aber nur für
reale 33 MHz oder 66 MHz ausgelegt. Ausserdem bezieht sich die Angabe
33/66 MHz auf den jeweils benutzen PCI-Slot, wobei die Karte eine Information
am Bus (hartkodiert) der CPU zukommen lässt, wie hoch der korrekte
PCI-clock auf diesem Slot sein darf. Wird das Board aber übertaktet,
"denkt" das BIOS, dass es alles richtig macht, obwohl jetzt ein viel zu
hoher Systemtakt am Slot anliegt und die eingesteckte Hardware gegebenfalls
zerstören kann, oder aber mindestens zu sonderbaren Effekten verhilft.
Echte Abhilfe schafft in den meisten Fällen nur das Reduzieren des
Systemtakt auf normales Nievau, so wie es der Hersteller in seinem Manual
als - default - vorsieht.
Kleine
Anmerkung für overclock-Freaks
In
der Regel funktionieren alle PCI-Karten einwandfrei, wenn ein neues Motherboard
zum ersten mal in Betrieb genommen wird. Erst durch die nachträgliche
"Optimierung" an den BIOS-Einstellungen oder aber das gnadenlose Übertakten
von unerfahrenen Anwendern führt anschliessend zu den gefürchteten
Komplikationen, auf die es nicht immer gleich eine logische Antwort gibt,
da Aktion und Wirkung im PC nicht unmittelbar aufeinanderfolgen bzw. einander
bedingen, auch wenn letztendlich doch nur alles aus Einsen und Nullen besteht.
Tempo
macht immer mehr Ärger
Früher
mussten Digitalentwickler sich um analoge Phänomene wie Reflexionen,
Rauschen, Übersprechen keine Gedanken machen, doch die modernen Bausteine
haben die Situation drastisch verändert. Für Schaltungsentwickler,
insbesonders im FPGA und cPLD Digitalbereich, bedeutet dies unter anderem
schneller ansteigende Signalflanken bis in den GHz-Bereich, niedrigere
Kern-Spannungen, Multi-Pumping der Daten und kompliziertere, phasenstarre
Synchronisationsverfahren. Die Konsequenz: Digitalschaltungen zeigen gehäuft
Probleme wie Glitches oder Rauschen. Die Ursachen für derartige Störungen
sind oftmals analoger Natur, auch wenn die Schaltung als solche eine Digitalschaltung
ist. Zu ihrer Erfassung und Analyse eignen sich daher schnelle Speicheroszilloskope
am besten, während die Domäne der Logikanalysatoren die Erfassung,
Anzeige bzw. Protokollierung und Analyse der reinen Digitalsignale sind.
Optimal ist es, wenn Technik auf Dauer störungsfrei funktioniert und
nicht wenn sie permanent bis an ihre Grenzen herangeführt wird, dass
ein Versagen geradezu herbeigesehnt wird.
Passende
Literatur:
Wer
es noch etwas genauer möchte, dem kann geholfen werden: Der Sybex-Verlag
bietet das Buch "BIOS" an. ISBN 3-8155-0024-9 Siehe auch www.sybex.de
Viel Wissen: BIOS - Die Herausforderung
für jeden PC-Freak. Der reibungslose Ablauf im PC, die Kommunikation
zwischen dem Motherboard und der CPU und das richtige Zusammenspiel der
einzelnen Rechnerkomponenten sind das A und O für den sicheren und
effektiven PC-Betrieb. Dieses Buch führt den Anwender pannensicher
durch alle Höhen und Tiefen des BIOS-(Un)Wesens. Erfahren Sie, wie
das BIOS arbeitet und wie es Abläufe auf dem Motherboard steuert.
Lernen Sie verschiedene Arten des BIOS kennen und wie es mit verschiedenen
Prozessoren, Motherboards und Speicherbausteinen zusammenarbeitet. Zunächst
werden die grundlegenden Einstellungen, wie das Datum, die korrekte Erkennung
der Festplatten und die Konfiguration der Grundfunktionen durchgeführt.
Die fortgeschrittenen Einstellmöglichkeiten wie Wait-States, Taktung
oder IRQ-Sperrung und Energiesparfunktionen des BIOS führen dann zu
optimierten Arbeitsabläufen auf Ihrem PC. Vom Generalschlüssel
für verschiedene BIOS, wenn Sie mal das Passwort vergessen haben,
über das BIOS-Tuning bis hin zur Fehlerdiagnose und Pannenhilfe erhalten
Sie in diesem Buch alles, was das BIOS-Herz begehrt.
Aus dem Inhalt:
-
Analyse des Rechnerstarts
-
Es piept: Die richtige Fehlerdiagnose
-
Die interessantesten BIOS-Sites
-
BIOS-Tuning: Die BEST SETTINGS
-
Die Lizenz zum Flashen
-
Tipps und Tricks
-
Was die Hersteller verschweigen
Autor Rainer Koffmane
Auslieferung 01/2001
Ausstattung ca. 450
Seiten im Hardcover + CD-ROM
EAN 9783815500248 |
|
BIOS
Referenz
mit
CD-ROM
Wer einen neuen PC in Betrieb
nimmt, erwartet, dass alles funktioniert und optimal konfiguriert ist.
Dem ist aber leider oft nicht so. Meist ist das BIOS (Basic Input Output
System) des Mainboards nur unzureichend auf die im PC eingebauten Komponenten
abgestimmt. Die Geschwindigkeit oder manch sinnvolle Funktionalität
bleiben auf der Strecke. Dieses Buch kann hier Abhilfe schaffen: Der Autor
Hans-Jürgen Czoske bringt etwas Licht ins BIOS-Dunkel und erklärt,
was sich hinter den Funktionen verbirgt. Die vorliegende BIOS-Referenz
beschreibt alle gängigen BIOS-Einstellungen für die verschiedensten
Mainboards und BIOS-Versionen. Sie lernen, kompetent im BIOS Ihres Rechners
Änderungen vorzunehmen, - ohne Angst vor den kryptisch anmutenden
Funktionen.
Verlag: Franzis
von Hans-Jürgen Czoske
Lieferumfang: Buch + CD-ROM
ISBN: 3-7723-6016-5
Neupreis ca: 24,95 EUR |
|
Interessante
Links . . .
Weitere Bücher zum
Thema BIOS: http://www.buchpreis24.de/...
Archiv-Link zu neuen FLASH-BIOS
updates:
http://www.heise.de
Link zu einem Beitrag "PCI-BIOS
booting":
http://www.pcguide.com
Verschiedene Hardware-Links:
http://users.erols.com/chare/hardware.htm
Viele Links zu Hardware
und Treiber:
http://www.heise.de/ct
Hilfe bei PCI-Problemen
Nach unserem letzten Stress-
und Kompatibilitätstest sind wir sicher, dass alles Menschenmögliche
unternommen wurde, damit der 1032E PCI-Decoder jetzt auch auf den neuen
PCI Compliance Mainborard und P4-Systemen nach spec. PCI-Spezifikation
2.1 - 2.3 richtig funktioniert. Die letzte Revision (03) sowie die Umstellung
auf den neuen Key-Code (Lattice Fertigungsprozess) zeigt sich äußerst
stabil und fehlertollerant. Falls Sie dennoch Probleme in unseren Produkten
vermuten, senden Sie uns bitte eine EMail. Damit wir Ihre Anfrage bearbeiten
können, benötigen wir jedoch mindestens folgende Angaben zu Ihrem
Rechner-System:
- mögl. eine detailierte
Fehlerbeschreibung (aber bitte keinen Roman)
- genaue Angabe des Motherboard-Type
oder Herstellerkennung
- verwendete CPU, wieviel
MHz, Hersteller AMD, INTEL, Cyrix... ?
- welchen FSB Bus-Takt nutzen
Sie ?
- wie hoch ist der PCI-Clock
eingestellt ?
- welche South-Bridge wird
auf dem Board verwendet ?
- wieviele PCI-Slots hat
das Board, wieviele sind davon belegt ?
- zeigt sich das Problem
auch auf allen anderen PCI-Slots ?
- ist der Fehler betriebssystemabhängig
oder zeigt er sich schon beim booten ?
- können Sie beim booten
unsere Vendor-ID und Device-ID lesen ?
- welche PCI-Chip-Revision
(01,02 oder 03) nutzen Sie ?
- was genau steht auf dem
Chip ? E oder F, oder A,B,C,D-Code ?
- wird das Mainboard, CPU,
RAM FSB oder PCI übertaktet ?
- verwenden Sie im Nachbar-Slot
eine andere Karte die Probleme verursacht ?
- gibt es noch andere Probleme
mit dem Board oder mit anderen Karten ?
Trademarks:
Other company, product and
service names may be the trademarks or service marks of others.
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